Die ultimativen Tipps für deinen Urlaub auf Santorin: die beste Reisezeit, alle Highlights, Geheimtipps & wichtige Infos zu Anreise und Kosten

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Urlaub auf Santorin: unsere besten Tipps

Wei­ße Dör­fer mit blau­en Kup­peln, stei­le Klip­pen über dem blau­en Meer und Son­nen­un­ter­gän­ge, die den Him­mel in Gold tau­chen – kaum ein Ort wird so häu­fig mit dem Ide­al­bild der grie­chi­schen Inseln in Ver­bin­dung gebracht wie ein Urlaub auf San­to­rin.

Die berühm­te Kykla­den­in­sel bie­tet weit mehr als nur insta­gram-wür­di­ge Pho­to­spots: eine beweg­te Geschich­te, kuli­na­ri­sche Ent­de­ckun­gen und eine beein­dru­cken­de Vul­kan­land­schaft machen sie zu einem belieb­ten Stop bei einer Inselhopping-Tour.

San­to­rin ist super tou­ris­tisch, kei­ne Fra­ge, und doch gibt es sie noch, die­se Magie, die die Insel so berühmt gemacht hat. Wenn du den Son­nen­un­ter­gang vom Kra­ter­rand mit Blick auf die Cal­de­ra und die wei­ßen Wür­fel­häu­ser gese­hen hast, weißt du, wovon ich rede. Selbst wenn die Insel im Som­mer über­rannt wird, ist ein Urlaub auf San­to­rin in der Neben­sai­son eine ein­ma­li­ge Erfahrung.

In die­sem Bei­trag fin­dest du einen Über­blick über die Insel, der dir bei dei­ner Rei­se­pla­nung hel­fen soll. Viel­leicht ist ja auch mein Rei­se­be­richt über die drei Tage, die ich im April auf San­to­rin ver­bracht habe, inter­es­sant für dich.

Übri­gens: San­to­ri­ni und San­to­rin mei­nen bei­de die glei­che Insel. Auf Deutsch wird San­to­rin häu­fi­ger ver­wen­det, wäh­rend sich im inter­na­tio­na­len Sprach­ge­brauch San­to­ri­ni ein­ge­bür­gert hat. Auf Grie­chisch heißt die Insel eigent­lich Thi­ra oder The­ra, wie die Haupt­stadt der Insel.

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Die Kykladen

Die Kykla­den sind eine Insel­grup­pe der süd­li­chen Ägais und gehö­ren zu Grie­chen­land. Der Name ent­stand in der Anti­ke und bezeich­ne­te die Inseln, die sich ring­för­mig um die hei­li­ge Insel Delos anordneten.

Die Kykla­den sind eines der belieb­tes­ten Rei­se­zie­le in Grie­chen­land. Zu ihnen gehö­ren so bekann­te Inseln wie Myko­nos, Paros oder Naxos, aber auch unzäh­li­ge weni­ger bekann­te Inseln. Durch die vie­len ver­schie­de­nen Cha­rak­te­re der Inseln und den häu­fi­gen Fähr­ver­bin­dun­gen bie­tet es sich an, meh­re­re Inseln wäh­rend eines Urlaubs zu besuchen.

Seit der Anti­ke bewohnt, waren die Inseln schon zu frü­he­ren Zei­ten für Händ­ler wich­ti­ge Anlauf­punk­te. Vor dem Ein­set­zen des Tou­ris­mus leb­ten die Ein­woh­ner von Land­wirt­schaft, Berg­bau, Fisch­fang und der Schif­fahrt. Eini­ge der gro­ßen grie­chi­schen Rede­rei­en haben hier ihren Ursprung.

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Die Insel auf dem Kraterrücken

Die Kykla­den­in­sel San­to­rin zählt zu den bekann­tes­ten und meist­be­such­ten Rei­se­zie­len Grie­chen­lands. Geprägt von spek­ta­ku­lä­ren Vul­kan­land­schaf­ten, weiß getünch­ten Häu­sern und tief­blau­em Meer bie­tet die Insel eine ein­zig­ar­ti­ge Sin­fo­nie aus Schwarz, Weiß und Blau.

Die Insel ist klein und schmal, hat nur weni­ge schö­ne Strän­de zu bie­ten, besteht haupt­säch­lich aus schwar­zem Vul­kan­ge­stein und ist recht karg. Bäu­me gibt es so gut wie nicht. Die Steil­küs­te, an der die foto­ge­nen wei­ßen Dör­fer kle­ben, ist stel­len­wei­se 300 Meter hoch.

Die Insel liegt ring­för­mig auf dem Rand der Cal­de­ra eines Vul­kans, der immer noch aktiv ist und des­sen Kra­ter auf der Insel Nea Kameni liegt. Gegen­über kom­plet­tiert die Insel Thi­ras­sia das Kra­ter­rund und die Cal­de­ra ist vom Meer geflutet.

Blick in die Cal­de­ra von San­to­rin auf die Insel Nea Kameni

Der Kra­ter­bo­den liegt rund 400 m unter dem Mee­res­spie­gel, der höchs­te Berg auf San­to­rin, der Pro­fi­tis Ili­as, ist über 560 m hoch.

Auch in der heu­ti­gen Zeit ist die Erde unter San­to­rin noch aktiv und Erd­be­ben sind kei­ne Seltenheit.

Auf San­to­rin gibt es weni­ge natür­li­che Was­ser­quel­len, die nur sal­zi­ges Was­ser lie­fern. Das Trink­was­ser wird auf LKW’s mit der Fäh­re von Kre­ta oder dem Fest­land her­an­ge­schafft. Der spär­li­che Regen lässt nur klei­ne Gär­ten für den Eigen­be­darf zu, daher wird haupt­säch­lich Wein ange­baut, der mit der Was­ser­knapp­heit gut aus­kommt. In Oia gibt es mitt­ler­wei­le eine Meer­was­ser­ent­sal­zungs­an­la­ge, eine wei­te­re ist geplant.

Die beste Reisezeit für deinen Urlaub auf Santorin

San­to­rin ist zu allen Jah­res­zei­ten einen Besuch wert, aller­dings unter­schei­det sich das Rei­se­er­leb­nis ele­men­tar je nach Reisezeit.

Für Bade­ur­lau­ber und Son­nen­an­be­ter sind Mai bis Sep­tem­ber ide­al, wobei der Früh­ling und der Früh­herbst die ange­nehms­ten Tem­pe­ra­tu­ren und die schöns­te Atmo­sphä­re bie­ten. Wer Men­schen­mas­sen mei­den möch­te, soll­te den Urlaub auf San­to­rin in die Neben­sai­son legen, um die Insel von ihrer stil­le­ren Sei­te zu erleben.

Frühling (April bis Juni) – Blühende Landschaft und angenehme Temperaturen

Der Früh­ling ist eine der ange­nehms­ten Jah­res­zei­ten für einen Urlaub auf San­to­rin. Ab April erwacht die Insel zum Leben: Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen auf ange­neh­me 20–25 °C, die Natur zeigt sich von ihrer schöns­ten Sei­te, und die Tou­ris­ten­mas­sen hal­ten sich noch in Gren­zen. Die­se Zeit ist ide­al für Wan­de­run­gen und Erkun­dungs­tou­ren. Ab Mai wird die Bade­sai­son eröff­net, auch wenn das Meer noch sehr frisch ist.

Sommer (Juli bis August) – Hochsaison mit Hitze und Trubel

Die Som­mer­mo­na­te sind die belieb­tes­te, aber auch die hei­ßes­te und volls­te Zeit auf San­to­rin. Tem­pe­ra­tu­ren über 30 °C sind kei­ne Sel­ten­heit, die Strän­de und Gas­sen fül­len sich mit Tou­ris­ten aus aller Welt. Zum Son­nen­un­ter­gang am Kra­ter­rand muss man sich recht­zei­tig einen Platz frei­hal­ten. Wer das authen­ti­sche Insel­le­ben sucht, wird in der Hoch­sai­son nicht fün­dig wer­den. Par­ty­stim­mung an jeder Ecke ist ange­sagt, für Wan­de­run­gen ist es viel zu heiß. Aller­dings haben alle Akti­vi­tä­ten in und auf dem Meer ihren gro­ßen Auf­tritt und die Son­nen­un­ter­gän­ge sind episch.

Herbst (September bis Oktober) – Goldene Ruhe und warmes Meer

Der Herbst ist ein ech­ter Geheim­tipp für San­to­rin. Das Meer ist vom Som­mer ange­nehm auf­ge­heizt, das Wet­ter bleibt sta­bil und warm, und die Besu­cher­zah­len gehen spür­bar zurück. Beson­ders der Sep­tem­ber bie­tet noch Som­mer­fee­ling pur, wäh­rend der Okto­ber mit mil­dem Kli­ma zum Ent­span­nen ein­lädt. Vie­le Hotels und Restau­rants haben bis Ende Okto­ber geöff­net – per­fek­te Bedin­gun­gen für einen ruhi­ge­ren, aber den­noch erleb­nis­rei­chen Urlaub.

Winter (November bis März) – Ruhige Insel, wenig Tourismus

Im Win­ter herrscht auf San­to­rin Neben­sai­son. Vie­le tou­ris­ti­sche Ein­rich­tun­gen schlie­ßen, es gibt kaum Besu­cher – ide­al für Rei­sen­de, die abso­lu­te Ruhe suchen. Das Wet­ter ist wech­sel­haft, die Tem­pe­ra­tu­ren lie­gen zwi­schen 10 und 17 °C und es kann schon mal reg­nen. Zwar ist das Meer zu kalt zum Baden, doch für kul­tu­rel­le Ent­de­ckun­gen und ruhi­ge Spa­zier­gän­ge eig­net sich die­se Zeit gut, vor allem, wenn man Selbst­ver­sor­ger ist, da kaum Restau­rants geöff­net sind. Auf­grund der Wet­ter­ver­hält­nis­se kann es ver­mehrt zu Aus­fäl­len der Fähr­ver­bin­dun­gen kommen.

Anreise

San­to­rin ist per Flug­zeug und Fäh­re erreich­bar. Je nach Sai­son ist es ein­fa­cher oder zeit­rau­ben­der, auf die Insel zu gelangen.

Anreise nach Santorin mit dem Flugzeug

Der inter­na­tio­na­le Flug­ha­fen (JTR) wird wäh­rend der Haupt­sai­son von zahl­rei­chen euro­päi­schen Städ­ten direkt ange­flo­gen. In der Neben­sai­son gibt es so gut wie kei­ne Direkt­flü­ge von Euro­pa. Ein­zig von Athen wird die Insel regel­mä­ßig von den Flug­ge­sell­schaf­ten Olym­pic Air und Aege­an Air­lines angeflogen.

Mit der Fähre nach Santorin

Alter­na­tiv kannst du über Athen anrei­sen und von dort aus eine Fäh­re ab dem Hafen Pirä­us neh­men. Die Über­fahrt dau­ert je nach Ver­bin­dung zwi­schen 5 und 8 Stun­den. Blue Star Fer­ries hat häu­fi­ge Ver­bin­dun­gen mit gro­ßen Fäh­ren, die auch Fahr­zeu­ge trans­por­tie­ren. Sea­jets und Hel­le­nic Sea­ways bedie­nen die Insel mit Schnell­fäh­ren, die nur für Pas­sa­gie­re gedacht sind.

Für unse­re Insel­hop­ping-Tour sind wir mit Easy­jet nach Athen geflo­gen und am nächs­ten Tag mit Blue Star Fer­ries nach San­to­rin gefah­ren. Auf­grund schlech­ten Wet­ters hat­te unse­re Fäh­re 7 Stun­den Ver­spä­tung, was wohl des Öfte­ren vor­kommt, daher ist es sinn­voll, einen zeit­li­chen Puf­fer ein­zu­pla­nen und den Rei­se­plan nicht zu eng zu tak­ten. Gera­de im Früh­jahr kann es durch­aus pas­sie­ren, daß hoher See­gang die Fahr­plä­ne durch­ein­an­der bringt.

Die Schnell­fäh­ren brau­chen zwar nur 5 Stun­den, sind aber wet­ter­an­fäl­li­ger und der See­gang kann unan­ge­nehm wer­den. Es gibt kaum Aus­sen­plät­ze auf die­sen Fäh­ren und die Bestuh­lung innen erin­nert an ein Flug­zeug. Die gro­ßen Fäh­ren von Blue Star Fer­ries brau­chen über 7 Stun­den, dafür gibt es genug Aus­sen­be­rei­che, um die Fahrt bei schö­nem Wet­ter zu geniessen.

War­ten auf die Fäh­re am Hafen von Santorin

San­to­rin wird auf unter­schied­li­chen Stre­cken von den ver­schie­de­nen Fähr­ge­sell­schaf­ten bedient, d.h. auf der Fahrt von Athen wer­den noch ande­re Häfen ange­lau­fen und es gibt von ver­schie­de­nen Inseln der Kykla­den und Kre­ta eben­falls Fähr­ver­bin­dun­gen. Wenn du Insel­hop­ping geplant hast, soll­test du dich ein wenig mit den Fähr­plä­nen beschäf­ti­gen, um eine sinn­vol­le Abfol­ge zu finden.

Der Hafen Athi­ni­os von San­to­rin besteht aus einer Lan­dungs­mo­le unter­halb der Steil­küs­te — es gibt kein geschütz­tes Hafen­be­cken und daher macht hoher Wel­len­gang das Anlan­den bis­wei­len unmöglich.

Fortbewegung auf der Insel

Wir haben vor­ab einen Miet­wa­gen von einer am Hafen ansäs­si­gen Agen­tur gemie­tet. Auf San­to­rin gibt es vie­le klei­ne Anbie­ter, die gro­ßen Namen sind weni­ger ver­tre­ten. Die Reser­vie­rung funk­tio­niert pro­blem­los online und die klei­nen Fahr­zeu­ge sind auch nicht beson­ders teuer.

Unser Auto war klein und so unter­mo­to­ri­siert, dass ich dach­te, ich schaf­fe es fast nicht die stei­le Stra­ße vom Hafen hin­auf auf den Kra­ter­rand, war aber ansons­ten für die Insel ausreichend. 

Mit dem öffent­li­chen Bus­sys­tem auf San­to­rin habe ich kei­ne guten Erfah­run­gen gemacht.

Vie­le Hotels bie­ten auch den Trans­fer vom Hafen oder Flug­ha­fen zum Hotel an, aber hin und zurück wäre fast so teu­er gewe­sen, wie unser Miet­wa­gen in der Neben­sai­son. Da wir ein Hotel aus­ser­halb der Stadt hat­ten und Aus­flü­ge machen woll­ten, war ein Miet­wa­gen für uns die bes­te Wahl.

In Fira und Oia gibt es aus­ser­halb der Orte gro­ße kos­ten­lo­se Park­plät­ze, von denen du in weni­gen Minu­ten in die Orts­mit­te gelau­fen bist.

Wenn du in einem Hotel am Kra­ter­rand über­nach­test, wür­de ich mir aller­dings über­le­gen, ob der Miet­wa­gen Sinn macht, denn dort kannst du nir­gend­wo par­ken. Du musst dann auf dem gro­ßen Park­platz aus­ser­halb par­ken und zu Fuß zu dei­nem Hotel lau­fen. Da die Hotels im Gas­sen­ge­wirr nicht so ein­fach zu fin­den sind, bie­ten die Hotels oft einen Gepäck­ser­vice an, um dir die Anrei­se zu erleichtern.

Oft sieht man auch Bug­gys oder Mopeds, mit denen ein Her­um­kur­ven auf der Insel sicher­lich Spaß macht, die aber wenig Sicher­heit bie­ten. Es kommt wohl häu­fig zu Unfäl­len, denn den Fahr­stil man­cher Ein­hei­mi­scher kann man nur als rasant bezeich­nen, wäh­rend vie­le Urlau­ber auf­grund der engen Stra­ßen lang­sam fah­ren und somit Pro­ble­me vor­pro­gram­miert sind.

Wenn du nicht sel­ber fah­ren möch­test, gibt es genug Anbie­ter wie GetY­our­Gui­de*, die Aus­flü­ge aller Art anbie­ten. Aller­dings ist in der Neben­sai­son die Aus­wahl auch hier gerin­ger als im Sommer.

Die wichtigsten Orte auf Santorin

San­to­rin besteht aus meh­re­ren Orten mit ganz unter­schied­li­chem Cha­rak­ter – von beleb­ten Tou­ris­mus­zen­tren bis hin zu ruhi­gen Dör­fern mit loka­lem Flair. 

Die tou­ris­ti­schen Hot­spots sind ganz klar Fira und Oia, hier fin­dest du die über­ein­an­der­ge­sta­pel­ten wei­ßen Häu­ser, die sich an den Kra­ter­rand klammern.

Fira

Die Haupt­stadt San­torins liegt spek­ta­ku­lär hoch oben an der Cal­de­ra-Kan­te und ist das wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Zen­trum der Insel. Hier befin­den sich zahl­rei­che Restau­rants, Bars, Muse­en, Geschäf­te und der zen­tra­le Bus­bahn­hof. Fira (auch Thi­ra geschrie­ben) eig­net sich gut als Aus­gangs­punkt für Tages­aus­flü­ge und als Hotelstandort. 

Um Fira gibt es vie­le Hotels im Lan­des­in­ne­ren, die nicht so eng und so teu­er wie die Hotels am Kra­ter­rand sind.

Blick auf Fira und Firostefani

Firostefani

Firos­te­fa­ni ist so etwas wie ein exklu­si­ver Vor­ort von Fira und mit der Haupt­stadt zusam­men­ge­wach­sen. Hier sind die Hotels luxu­riö­ser, es ist ruhi­ger und teu­rer als in Fira. Über den obe­ren Pan­ora­ma­weg ist man zu Fuß in einer Vier­tel­stun­de in Fira.

Oia

Oia (wird auch Ia geschrie­ben) ist neben Fira der bekann­tes­te Ort der Insel und berühmt für sei­ne tra­di­tio­nel­len Kykla­den­häu­ser, schma­len Gas­sen und Son­nen­un­ter­gän­ge über der Caldera.

Hier ist es ein wenig ruhi­ger als in Fira, aber auch exklu­si­ver und oft hoch­prei­si­ger. Der male­ri­sche Ort liegt am nörd­li­chen Ende der Insel und hat sogar einen eige­nen Hafen.

Am Hafen Amm­ou­di, der über vie­le Trep­pen vom Ort aus zu errei­chen ist, gibt es eini­ge net­te Taver­nen direkt am Wasser.

Imerovigli

Immero­vigli

Nörd­lich von Fira liegt Imero­vigli – ein ruhi­ge­rer Ort mit eben­so spek­ta­ku­lä­rem Blick auf die Caldera. 

Er gilt als Geheim­tipp für alle, die den Aus­blick auf das Meer genie­ßen möch­ten, aber dem Tru­bel von Fira und Oia ent­ge­hen wollen. 

Auch hier gibt es Restau­rants und vor allem vie­le Bou­tique-Hotels und Appar­te­ment­an­la­gen, aber kaum wei­te­re Infrastruktur.

Unterkünfte: Hotels und Ferienwohnungen auf Santorin

Die Insel bie­tet eine brei­te Aus­wahl an Unter­künf­ten – von ein­fa­chen Gäs­te­häu­sern bis hin zu luxu­riö­sen Bou­tique-Hotels mit Blick auf das Meer. Beson­ders gefragt sind die Orte Oia, Fira, Firos­te­fa­ni und Imero­vigli, die für ihre beein­dru­cken­den Aus­bli­cke und das typi­sche Kykla­den­flair bekannt sind. 

Wer es ruhi­ger mag, fin­det im Süden der Insel – etwa in Peri­s­sa oder Akro­ti­ri – ent­spann­te Alter­na­ti­ven. Auch im Insel­in­ne­ren gibt es vie­le schö­ne Anla­gen, von denen man schnell in Fira ist.

In Oia gibt es Hotels, die wie die tra­di­tio­nel­len Häu­ser in den Fels gebaut wur­den. Die­se Hotels sind sehr teu­er und gera­de in der Neben­sai­son mit Vor­sicht zu genies­sen, da sie oft feucht und kalt sind.

Je nach­dem, was du auf der Insel sehen und unter­neh­men möch­test, wür­de ich dir Fira als Stand­ort emp­feh­len. Die Haupt­stadt liegt qua­si in der Insel­mit­te, so daß du von hier aus alle Aus­flugs­zie­le bequem erkun­den kannst.

Abend­stim­mung in Fira

Wir haben uns aus Kos­ten­grün­den für ein Hotel im Hin­ter­land ent­schie­den. Aller­dings ist ein Hotel im Gas­sen­ge­wirr der wei­ßen Häu­ser am Kra­ter­rand mit Blick auf das blaue Meer etwas ganz Besonderes. 

So etwas gibt es tat­säch­lich nur hier und im Nach­hin­ein bedau­re ich mei­ne Wahl.

Die Abend­stim­mung in Fira oder Oia ist die schöns­te Zeit des Tages und gera­de hier lohnt sich ein Hotel mit­ten im tou­ris­ti­schen Zen­trum. Nicht umsonst ist San­to­rin so berühmt gewor­den, die­ser Blick ist wirk­lich einzigartig.


Restaurants und Essen

In den Orten Oia und Fira fin­dest du an jeder Ecke eine Taver­ne, ein Restau­rant oder ein Café. Da es auf­grund der Kreuz­fahrt­schif­fen von Tages­aus­flüg­lern wim­melt und kei­ner der Wir­te auf Wie­der­ho­lungs­be­su­cher ange­wie­sen ist, ist die Qua­li­tät manch­mal frag­wür­dig. Hier hilft ein Blick auf die Bewer­tung bei Goog­le, bevor du dich für ein Restau­rant entscheidest.

Alle Restau­rants am Kra­ter­rand mit Blick auf das Meer sind teu­er, eini­ge sogar sehr teu­er. Aber ein­mal zum Son­nen­un­ter­gang mit Blick auf das Meer spei­sen, ist nun ein­mal eines der High­lights eines San­to­rin-Besu­ches! Sei unbe­dingt recht­zei­tig vor Ort oder mach am bes­ten vor­ab eine Reser­vie­rung, wenn du einen schö­nen Platz haben willst.

Regio­na­le Koch­kul­tur lernst du in einem Koch­kurs* ken­nen. In Fira kannst du auch eine Food-Tour* machen, um die ein­hei­mi­sche Küche ken­nen zu ler­nen und regio­na­le Pro­duk­te zu kosten.

In den ent­le­ge­ne­ren Ort­schaf­ten fin­den sich auch die gemüt­li­chen grie­chi­schen Taver­nen mit Blick aufs Meer und ange­mes­se­nen Prei­sen. Wir haben z. Bsp. an der Stra­ße zum Red Beach her­vor­ra­gend in einer klei­nen Taver­ne geges­sen und nor­ma­le Prei­se wie anders­wo auch bezahlt.

Der Wein aus Santorin

San­to­rin ist nicht nur land­schaft­lich ein­zig­ar­tig, son­dern auch eines der span­nends­ten Wein­bau­ge­bie­te Grie­chen­lands. Die Reben wach­sen auf vul­ka­ni­scher Erde unter extre­men kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen und brin­gen dabei cha­rak­ter­star­ke, mine­ra­li­sche Assyr­ti­ko-Wei­ne her­vor, die inter­na­tio­nal immer mehr Beach­tung fin­den. Auch der Vins­an­to, der hier her­ge­stellt wird, ist hervorragend.

Beson­ders erwäh­nens­wert ist auch die Anbau­wei­se: Auf­grund des star­ken Winds und der inten­si­ven Son­nen­ein­strah­lung wer­den die Reben nicht in Rei­hen gezo­gen, son­dern in korb­för­mi­gen Gebil­den, die in einer Mul­de auf dem Boden lie­gen. Die­se tra­di­tio­nel­len Wein­krän­ze schüt­zen die Trau­ben vor Aus­trock­nung und Sandstürmen. 

San­to­rin behei­ma­tet zahl­rei­che moder­ne Wein­gü­ter, die auf nach­hal­ti­gen Anbau und hoch­wer­ti­ge Vini­fi­ka­ti­on set­zen. Vie­le von ihnen bie­ten Ver­kos­tun­gen*, Füh­run­gen und schö­ne Aus­bli­cke auf die Cal­de­ra. Emp­feh­lens­wer­te Wein­gü­ter sind unter anderem:

  • San­to Wines: Gro­ßes, bekann­tes Wein­gut mit Ver­kos­tungs­ter­ras­se und Panoramablick.
  • Domaine Sig­a­las: In Oia gele­gen, bekannt für sei­ne Assyr­ti­ko-Wei­ne und kuli­na­ri­sche Pairings.
  • Gaia Wines: Direkt am Strand bei Kama­ri – inno­va­tiv und modern.
  • Art Space Winery: In Kom­bi­na­ti­on mit einer Kunstgalerie 

San­to­rin ist nicht umsonst so berühmt für sei­ne am Kra­ter­rand hän­gen­den wei­ßen Dör­fer und die gol­de­nen Son­nen­un­ter­gän­ge. Doch der Ruhm hat sei­nen Preis und die Men­schen­mas­sen im Som­mer kannst du mit einer Rei­se in der Neben­sai­son umgehen.

Wissenswertes

Sicherheit

San­to­rin gilt als eine sehr siche­re Rei­se­desti­na­ti­on. Die Kri­mi­na­li­täts­ra­te ist nied­rig, beson­ders im Ver­gleich zu grö­ße­ren Städ­ten, und auch abends kannst du dich in den Dör­fern und ent­lang der Küs­ten­pro­me­na­den unbe­sorgt bewe­gen. Wie über­all soll­test du jedoch auf dei­ne Wert­sa­chen ach­ten – beson­ders an beleb­ten Orten wie in Fira oder Oia. 

Lage

San­to­rin liegt im Süden der Ägä­is und gehört zur Insel­grup­pe der Kykla­den in Grie­chen­land. Sie befin­det sich etwa 120 Kilo­me­ter nörd­lich von Kre­ta. Auf der 90 km gro­ßen Insel leben gut 15.000 Ein­woh­ner. Zu San­to­rin gehö­ren noch 4 wei­te­re Inseln.

Urlaubsbudget

Urlaub auf San­to­rin ist im Ver­gleich zu ande­ren grie­chi­schen Inseln eine teu­res Ver­gnü­gen. Die hohen Prei­se sind vor allem auf die gro­ße Beliebt­heit der Insel und ihre exklu­si­ve Atmo­sphä­re zurück­zu­füh­ren. Wenn du früh­zei­tig planst und in der Neben­sai­son unter­wegs bist, sind die Prei­se etwas niedriger.

Sprache

Die Amts­spra­che auf San­to­rin ist Neu­grie­chisch, doch in den tou­ris­ti­schen Regio­nen spre­chen vie­le Ein­hei­mi­sche auch Eng­lisch – vor allem in Hotels, Restau­rants und Geschäf­ten. Auch Deutsch, Fran­zö­sisch oder Ita­lie­nisch wird teil­wei­se ver­stan­den, beson­ders in belieb­ten Urlaubsgebieten. 

Einreise

Für Ein­woh­ner der euro­päi­schen Uni­on ist der Per­so­nal­aus­weis zur Ein­rei­se aus­rei­chend. Du benö­tigst auch kei­ne beson­de­ren Imp­fun­gen, um auf die Insel zu reisen.

Währung

Auf San­to­rin wird wie in Deutsch­land mit dem Euro bezahlt. Kon­takt­lo­ses Bezah­len mit der Kar­te ist mitt­ler­wei­le weit ver­brei­tet. Bar­geld kann bequem an den Bank­au­to­ma­ten abge­ho­ben werden.

Erdbeben

San­to­rin liegt in einem seis­misch akti­ven Gebiet, wes­halb leich­te Erd­be­ben gele­gent­lich vor­kom­men. Die­se sind meist harm­los und Teil der natür­li­chen geo­lo­gi­schen Akti­vi­tät der Regi­on. Die Gebäu­de auf der Insel sind gut an die Gege­ben­hei­ten ange­passt, und es gibt Not­fall­plä­ne, sodass San­to­rin trotz sei­ner geo­lo­gi­schen Beson­der­hei­ten als siche­res Rei­se­ziel gilt.

Wusstest du…

dass es auf San­to­rin so sel­ten reg­net, dass die meis­ten Häu­ser eine eige­ne Regen­was­ser­zis­ter­ne haben, um das kost­ba­re Nass auf­zu­fan­gen? Vie­le Pools sind daher mit ent­salz­tem Meer­was­ser gefüllt und Nach­hal­tig­keit wird auf der Insel groß geschrieben.

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Slow Travelling

Hallo, ich bin Svenja und nehme euch gerne auf meine Reisen mit!

Am liebsten bin ich mit Wanderschuhen und viel Zeit unterwegs. Slow Travelling, also langsames oder eher achtsames Reisen, ist in den letzten Jahren meine Leidenschaft geworden.

Viel lieber, als einen gehetzten Roadtrip zu absolvieren, bleibe ich eine Woche an einem Ort, um zu Fuß die Schönheit der verschiedenen Landschaften zu erwandern.

Ich finde, je mehr Zeit man an einem Ort verbringt, desto mehr kann man in seine Seele eintauchen und hat wirklich das Gefühl, da gewesen zu sein.

Ich möchte mir nicht erst hinterher auf den Fotos anschauen, wo ich eigentlich überall war. Daher reise ich auch gerne mehrfach an die gleichen Orte, weil es sich wie nach Hause kommen anfühlt, wenn ich schon weiß, wo ich wann auf welchem Markt die besten Produkte kaufen kann oder wann ich welche Wanderung am besten mache.

Ich bin kein Fan davon, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, nur damit ich zeigen kann, dass ich dort gewesen bin. Viel lieber genieße ich die Natur abseits der ausgetretenen Pfade. Wenn die Wanderung dann doch zur Sehenswürdigkeit führt, umso besser!

Ebenso lasse ich mich nicht von schlechtem Wetter oder anderen Unbequemlichkeiten abschrecken, wenn ich dafür etwas Besonderes erleben kann. Das Motto ist: erholen kann ich mich daheim!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit den Entdeckungen auf diesem Blog!

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Hi, ich bin Svenja!

Schon immer liebe ich das Reisen und Entdecken von fremden Kulturen und Landschaften. Am liebsten bin ich gemeinsam mit meiner Familie unterwegs, um tolle Abenteuer zu erleben. Mit diesem Blog möchte ich euch zeigen, welche schönen Entdeckungen man machen kann, wenn man sich genug Zeit beim Reisen läßt.