Weiße Dörfer mit blauen Kuppeln, steile Klippen über dem blauen Meer und Sonnenuntergänge, die den Himmel in Gold tauchen – kaum ein Ort wird so häufig mit dem Idealbild der griechischen Inseln in Verbindung gebracht wie ein Urlaub auf Santorin.
Die berühmte Kykladeninsel bietet weit mehr als nur instagram-würdige Photospots: eine bewegte Geschichte, kulinarische Entdeckungen und eine beeindruckende Vulkanlandschaft machen sie zu einem beliebten Stop bei einer Inselhopping-Tour.
Santorin ist super touristisch, keine Frage, und doch gibt es sie noch, diese Magie, die die Insel so berühmt gemacht hat. Wenn du den Sonnenuntergang vom Kraterrand mit Blick auf die Caldera und die weißen Würfelhäuser gesehen hast, weißt du, wovon ich rede. Selbst wenn die Insel im Sommer überrannt wird, ist ein Urlaub auf Santorin in der Nebensaison eine einmalige Erfahrung.
In diesem Beitrag findest du einen Überblick über die Insel, der dir bei deiner Reiseplanung helfen soll. Vielleicht ist ja auch mein Reisebericht über die drei Tage, die ich im April auf Santorin verbracht habe, interessant für dich.
Übrigens: Santorini und Santorin meinen beide die gleiche Insel. Auf Deutsch wird Santorin häufiger verwendet, während sich im internationalen Sprachgebrauch Santorini eingebürgert hat. Auf Griechisch heißt die Insel eigentlich Thira oder Thera, wie die Hauptstadt der Insel.
Inhaltsverzeichnis
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Die Kykladen
Die Kykladen sind eine Inselgruppe der südlichen Ägais und gehören zu Griechenland. Der Name entstand in der Antike und bezeichnete die Inseln, die sich ringförmig um die heilige Insel Delos anordneten.
Die Kykladen sind eines der beliebtesten Reiseziele in Griechenland. Zu ihnen gehören so bekannte Inseln wie Mykonos, Paros oder Naxos, aber auch unzählige weniger bekannte Inseln. Durch die vielen verschiedenen Charaktere der Inseln und den häufigen Fährverbindungen bietet es sich an, mehrere Inseln während eines Urlaubs zu besuchen.
Seit der Antike bewohnt, waren die Inseln schon zu früheren Zeiten für Händler wichtige Anlaufpunkte. Vor dem Einsetzen des Tourismus lebten die Einwohner von Landwirtschaft, Bergbau, Fischfang und der Schiffahrt. Einige der großen griechischen Redereien haben hier ihren Ursprung.
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Die Insel auf dem Kraterrücken
Die Kykladeninsel Santorin zählt zu den bekanntesten und meistbesuchten Reisezielen Griechenlands. Geprägt von spektakulären Vulkanlandschaften, weiß getünchten Häusern und tiefblauem Meer bietet die Insel eine einzigartige Sinfonie aus Schwarz, Weiß und Blau.
Die Insel ist klein und schmal, hat nur wenige schöne Strände zu bieten, besteht hauptsächlich aus schwarzem Vulkangestein und ist recht karg. Bäume gibt es so gut wie nicht. Die Steilküste, an der die fotogenen weißen Dörfer kleben, ist stellenweise 300 Meter hoch.
Die Insel liegt ringförmig auf dem Rand der Caldera eines Vulkans, der immer noch aktiv ist und dessen Krater auf der Insel Nea Kameni liegt. Gegenüber komplettiert die Insel Thirassia das Kraterrund und die Caldera ist vom Meer geflutet.

Der Kraterboden liegt rund 400 m unter dem Meeresspiegel, der höchste Berg auf Santorin, der Profitis Ilias, ist über 560 m hoch.
Auch in der heutigen Zeit ist die Erde unter Santorin noch aktiv und Erdbeben sind keine Seltenheit.
Auf Santorin gibt es wenige natürliche Wasserquellen, die nur salziges Wasser liefern. Das Trinkwasser wird auf LKW’s mit der Fähre von Kreta oder dem Festland herangeschafft. Der spärliche Regen lässt nur kleine Gärten für den Eigenbedarf zu, daher wird hauptsächlich Wein angebaut, der mit der Wasserknappheit gut auskommt. In Oia gibt es mittlerweile eine Meerwasserentsalzungsanlage, eine weitere ist geplant.
Die beste Reisezeit für deinen Urlaub auf Santorin
Santorin ist zu allen Jahreszeiten einen Besuch wert, allerdings unterscheidet sich das Reiseerlebnis elementar je nach Reisezeit.
Für Badeurlauber und Sonnenanbeter sind Mai bis September ideal, wobei der Frühling und der Frühherbst die angenehmsten Temperaturen und die schönste Atmosphäre bieten. Wer Menschenmassen meiden möchte, sollte den Urlaub auf Santorin in die Nebensaison legen, um die Insel von ihrer stilleren Seite zu erleben.
Frühling (April bis Juni) – Blühende Landschaft und angenehme Temperaturen
Der Frühling ist eine der angenehmsten Jahreszeiten für einen Urlaub auf Santorin. Ab April erwacht die Insel zum Leben: Die Temperaturen steigen auf angenehme 20–25 °C, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite, und die Touristenmassen halten sich noch in Grenzen. Diese Zeit ist ideal für Wanderungen und Erkundungstouren. Ab Mai wird die Badesaison eröffnet, auch wenn das Meer noch sehr frisch ist.
Sommer (Juli bis August) – Hochsaison mit Hitze und Trubel
Die Sommermonate sind die beliebteste, aber auch die heißeste und vollste Zeit auf Santorin. Temperaturen über 30 °C sind keine Seltenheit, die Strände und Gassen füllen sich mit Touristen aus aller Welt. Zum Sonnenuntergang am Kraterrand muss man sich rechtzeitig einen Platz freihalten. Wer das authentische Inselleben sucht, wird in der Hochsaison nicht fündig werden. Partystimmung an jeder Ecke ist angesagt, für Wanderungen ist es viel zu heiß. Allerdings haben alle Aktivitäten in und auf dem Meer ihren großen Auftritt und die Sonnenuntergänge sind episch.
Herbst (September bis Oktober) – Goldene Ruhe und warmes Meer
Der Herbst ist ein echter Geheimtipp für Santorin. Das Meer ist vom Sommer angenehm aufgeheizt, das Wetter bleibt stabil und warm, und die Besucherzahlen gehen spürbar zurück. Besonders der September bietet noch Sommerfeeling pur, während der Oktober mit mildem Klima zum Entspannen einlädt. Viele Hotels und Restaurants haben bis Ende Oktober geöffnet – perfekte Bedingungen für einen ruhigeren, aber dennoch erlebnisreichen Urlaub.
Winter (November bis März) – Ruhige Insel, wenig Tourismus
Im Winter herrscht auf Santorin Nebensaison. Viele touristische Einrichtungen schließen, es gibt kaum Besucher – ideal für Reisende, die absolute Ruhe suchen. Das Wetter ist wechselhaft, die Temperaturen liegen zwischen 10 und 17 °C und es kann schon mal regnen. Zwar ist das Meer zu kalt zum Baden, doch für kulturelle Entdeckungen und ruhige Spaziergänge eignet sich diese Zeit gut, vor allem, wenn man Selbstversorger ist, da kaum Restaurants geöffnet sind. Aufgrund der Wetterverhältnisse kann es vermehrt zu Ausfällen der Fährverbindungen kommen.
Anreise
Santorin ist per Flugzeug und Fähre erreichbar. Je nach Saison ist es einfacher oder zeitraubender, auf die Insel zu gelangen.
Anreise nach Santorin mit dem Flugzeug
Der internationale Flughafen (JTR) wird während der Hauptsaison von zahlreichen europäischen Städten direkt angeflogen. In der Nebensaison gibt es so gut wie keine Direktflüge von Europa. Einzig von Athen wird die Insel regelmäßig von den Fluggesellschaften Olympic Air und Aegean Airlines angeflogen.
Mit der Fähre nach Santorin
Alternativ kannst du über Athen anreisen und von dort aus eine Fähre ab dem Hafen Piräus nehmen. Die Überfahrt dauert je nach Verbindung zwischen 5 und 8 Stunden. Blue Star Ferries hat häufige Verbindungen mit großen Fähren, die auch Fahrzeuge transportieren. Seajets und Hellenic Seaways bedienen die Insel mit Schnellfähren, die nur für Passagiere gedacht sind.
Für unsere Inselhopping-Tour sind wir mit Easyjet nach Athen geflogen und am nächsten Tag mit Blue Star Ferries nach Santorin gefahren. Aufgrund schlechten Wetters hatte unsere Fähre 7 Stunden Verspätung, was wohl des Öfteren vorkommt, daher ist es sinnvoll, einen zeitlichen Puffer einzuplanen und den Reiseplan nicht zu eng zu takten. Gerade im Frühjahr kann es durchaus passieren, daß hoher Seegang die Fahrpläne durcheinander bringt.
Die Schnellfähren brauchen zwar nur 5 Stunden, sind aber wetteranfälliger und der Seegang kann unangenehm werden. Es gibt kaum Aussenplätze auf diesen Fähren und die Bestuhlung innen erinnert an ein Flugzeug. Die großen Fähren von Blue Star Ferries brauchen über 7 Stunden, dafür gibt es genug Aussenbereiche, um die Fahrt bei schönem Wetter zu geniessen.

Santorin wird auf unterschiedlichen Strecken von den verschiedenen Fährgesellschaften bedient, d.h. auf der Fahrt von Athen werden noch andere Häfen angelaufen und es gibt von verschiedenen Inseln der Kykladen und Kreta ebenfalls Fährverbindungen. Wenn du Inselhopping geplant hast, solltest du dich ein wenig mit den Fährplänen beschäftigen, um eine sinnvolle Abfolge zu finden.
Der Hafen Athinios von Santorin besteht aus einer Landungsmole unterhalb der Steilküste — es gibt kein geschütztes Hafenbecken und daher macht hoher Wellengang das Anlanden bisweilen unmöglich.
Fortbewegung auf der Insel
Wir haben vorab einen Mietwagen von einer am Hafen ansässigen Agentur gemietet. Auf Santorin gibt es viele kleine Anbieter, die großen Namen sind weniger vertreten. Die Reservierung funktioniert problemlos online und die kleinen Fahrzeuge sind auch nicht besonders teuer.
Unser Auto war klein und so untermotorisiert, dass ich dachte, ich schaffe es fast nicht die steile Straße vom Hafen hinauf auf den Kraterrand, war aber ansonsten für die Insel ausreichend.
Mit dem öffentlichen Bussystem auf Santorin habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.
Viele Hotels bieten auch den Transfer vom Hafen oder Flughafen zum Hotel an, aber hin und zurück wäre fast so teuer gewesen, wie unser Mietwagen in der Nebensaison. Da wir ein Hotel ausserhalb der Stadt hatten und Ausflüge machen wollten, war ein Mietwagen für uns die beste Wahl.
In Fira und Oia gibt es ausserhalb der Orte große kostenlose Parkplätze, von denen du in wenigen Minuten in die Ortsmitte gelaufen bist.
Wenn du in einem Hotel am Kraterrand übernachtest, würde ich mir allerdings überlegen, ob der Mietwagen Sinn macht, denn dort kannst du nirgendwo parken. Du musst dann auf dem großen Parkplatz ausserhalb parken und zu Fuß zu deinem Hotel laufen. Da die Hotels im Gassengewirr nicht so einfach zu finden sind, bieten die Hotels oft einen Gepäckservice an, um dir die Anreise zu erleichtern.
Oft sieht man auch Buggys oder Mopeds, mit denen ein Herumkurven auf der Insel sicherlich Spaß macht, die aber wenig Sicherheit bieten. Es kommt wohl häufig zu Unfällen, denn den Fahrstil mancher Einheimischer kann man nur als rasant bezeichnen, während viele Urlauber aufgrund der engen Straßen langsam fahren und somit Probleme vorprogrammiert sind.
Wenn du nicht selber fahren möchtest, gibt es genug Anbieter wie GetYourGuide*, die Ausflüge aller Art anbieten. Allerdings ist in der Nebensaison die Auswahl auch hier geringer als im Sommer.
Die wichtigsten Orte auf Santorin
Santorin besteht aus mehreren Orten mit ganz unterschiedlichem Charakter – von belebten Tourismuszentren bis hin zu ruhigen Dörfern mit lokalem Flair.
Die touristischen Hotspots sind ganz klar Fira und Oia, hier findest du die übereinandergestapelten weißen Häuser, die sich an den Kraterrand klammern.
Fira
Die Hauptstadt Santorins liegt spektakulär hoch oben an der Caldera-Kante und ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel. Hier befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Museen, Geschäfte und der zentrale Busbahnhof. Fira (auch Thira geschrieben) eignet sich gut als Ausgangspunkt für Tagesausflüge und als Hotelstandort.
Um Fira gibt es viele Hotels im Landesinneren, die nicht so eng und so teuer wie die Hotels am Kraterrand sind.

Firostefani
Firostefani ist so etwas wie ein exklusiver Vorort von Fira und mit der Hauptstadt zusammengewachsen. Hier sind die Hotels luxuriöser, es ist ruhiger und teurer als in Fira. Über den oberen Panoramaweg ist man zu Fuß in einer Viertelstunde in Fira.
Oia
Oia (wird auch Ia geschrieben) ist neben Fira der bekannteste Ort der Insel und berühmt für seine traditionellen Kykladenhäuser, schmalen Gassen und Sonnenuntergänge über der Caldera.
Hier ist es ein wenig ruhiger als in Fira, aber auch exklusiver und oft hochpreisiger. Der malerische Ort liegt am nördlichen Ende der Insel und hat sogar einen eigenen Hafen.
Am Hafen Ammoudi, der über viele Treppen vom Ort aus zu erreichen ist, gibt es einige nette Tavernen direkt am Wasser.
Imerovigli

Nördlich von Fira liegt Imerovigli – ein ruhigerer Ort mit ebenso spektakulärem Blick auf die Caldera.
Er gilt als Geheimtipp für alle, die den Ausblick auf das Meer genießen möchten, aber dem Trubel von Fira und Oia entgehen wollen.
Auch hier gibt es Restaurants und vor allem viele Boutique-Hotels und Appartementanlagen, aber kaum weitere Infrastruktur.
Unterkünfte: Hotels und Ferienwohnungen auf Santorin
Die Insel bietet eine breite Auswahl an Unterkünften – von einfachen Gästehäusern bis hin zu luxuriösen Boutique-Hotels mit Blick auf das Meer. Besonders gefragt sind die Orte Oia, Fira, Firostefani und Imerovigli, die für ihre beeindruckenden Ausblicke und das typische Kykladenflair bekannt sind.
Wer es ruhiger mag, findet im Süden der Insel – etwa in Perissa oder Akrotiri – entspannte Alternativen. Auch im Inselinneren gibt es viele schöne Anlagen, von denen man schnell in Fira ist.
In Oia gibt es Hotels, die wie die traditionellen Häuser in den Fels gebaut wurden. Diese Hotels sind sehr teuer und gerade in der Nebensaison mit Vorsicht zu geniessen, da sie oft feucht und kalt sind.
Je nachdem, was du auf der Insel sehen und unternehmen möchtest, würde ich dir Fira als Standort empfehlen. Die Hauptstadt liegt quasi in der Inselmitte, so daß du von hier aus alle Ausflugsziele bequem erkunden kannst.

Wir haben uns aus Kostengründen für ein Hotel im Hinterland entschieden. Allerdings ist ein Hotel im Gassengewirr der weißen Häuser am Kraterrand mit Blick auf das blaue Meer etwas ganz Besonderes.
So etwas gibt es tatsächlich nur hier und im Nachhinein bedaure ich meine Wahl.
Die Abendstimmung in Fira oder Oia ist die schönste Zeit des Tages und gerade hier lohnt sich ein Hotel mitten im touristischen Zentrum. Nicht umsonst ist Santorin so berühmt geworden, dieser Blick ist wirklich einzigartig.
Restaurants und Essen
In den Orten Oia und Fira findest du an jeder Ecke eine Taverne, ein Restaurant oder ein Café. Da es aufgrund der Kreuzfahrtschiffen von Tagesausflüglern wimmelt und keiner der Wirte auf Wiederholungsbesucher angewiesen ist, ist die Qualität manchmal fragwürdig. Hier hilft ein Blick auf die Bewertung bei Google, bevor du dich für ein Restaurant entscheidest.
Alle Restaurants am Kraterrand mit Blick auf das Meer sind teuer, einige sogar sehr teuer. Aber einmal zum Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer speisen, ist nun einmal eines der Highlights eines Santorin-Besuches! Sei unbedingt rechtzeitig vor Ort oder mach am besten vorab eine Reservierung, wenn du einen schönen Platz haben willst.
Regionale Kochkultur lernst du in einem Kochkurs* kennen. In Fira kannst du auch eine Food-Tour* machen, um die einheimische Küche kennen zu lernen und regionale Produkte zu kosten.
In den entlegeneren Ortschaften finden sich auch die gemütlichen griechischen Tavernen mit Blick aufs Meer und angemessenen Preisen. Wir haben z. Bsp. an der Straße zum Red Beach hervorragend in einer kleinen Taverne gegessen und normale Preise wie anderswo auch bezahlt.
Der Wein aus Santorin
Santorin ist nicht nur landschaftlich einzigartig, sondern auch eines der spannendsten Weinbaugebiete Griechenlands. Die Reben wachsen auf vulkanischer Erde unter extremen klimatischen Bedingungen und bringen dabei charakterstarke, mineralische Assyrtiko-Weine hervor, die international immer mehr Beachtung finden. Auch der Vinsanto, der hier hergestellt wird, ist hervorragend.
Besonders erwähnenswert ist auch die Anbauweise: Aufgrund des starken Winds und der intensiven Sonneneinstrahlung werden die Reben nicht in Reihen gezogen, sondern in korbförmigen Gebilden, die in einer Mulde auf dem Boden liegen. Diese traditionellen Weinkränze schützen die Trauben vor Austrocknung und Sandstürmen.
Santorin beheimatet zahlreiche moderne Weingüter, die auf nachhaltigen Anbau und hochwertige Vinifikation setzen. Viele von ihnen bieten Verkostungen*, Führungen und schöne Ausblicke auf die Caldera. Empfehlenswerte Weingüter sind unter anderem:
- Santo Wines: Großes, bekanntes Weingut mit Verkostungsterrasse und Panoramablick.
- Domaine Sigalas: In Oia gelegen, bekannt für seine Assyrtiko-Weine und kulinarische Pairings.
- Gaia Wines: Direkt am Strand bei Kamari – innovativ und modern.
- Art Space Winery: In Kombination mit einer Kunstgalerie
Santorin ist nicht umsonst so berühmt für seine am Kraterrand hängenden weißen Dörfer und die goldenen Sonnenuntergänge. Doch der Ruhm hat seinen Preis und die Menschenmassen im Sommer kannst du mit einer Reise in der Nebensaison umgehen.
Wissenswertes
Sicherheit
Santorin gilt als eine sehr sichere Reisedestination. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, besonders im Vergleich zu größeren Städten, und auch abends kannst du dich in den Dörfern und entlang der Küstenpromenaden unbesorgt bewegen. Wie überall solltest du jedoch auf deine Wertsachen achten – besonders an belebten Orten wie in Fira oder Oia.
Lage
Santorin liegt im Süden der Ägäis und gehört zur Inselgruppe der Kykladen in Griechenland. Sie befindet sich etwa 120 Kilometer nördlich von Kreta. Auf der 90 km großen Insel leben gut 15.000 Einwohner. Zu Santorin gehören noch 4 weitere Inseln.
Urlaubsbudget
Urlaub auf Santorin ist im Vergleich zu anderen griechischen Inseln eine teures Vergnügen. Die hohen Preise sind vor allem auf die große Beliebtheit der Insel und ihre exklusive Atmosphäre zurückzuführen. Wenn du frühzeitig planst und in der Nebensaison unterwegs bist, sind die Preise etwas niedriger.
Sprache
Die Amtssprache auf Santorin ist Neugriechisch, doch in den touristischen Regionen sprechen viele Einheimische auch Englisch – vor allem in Hotels, Restaurants und Geschäften. Auch Deutsch, Französisch oder Italienisch wird teilweise verstanden, besonders in beliebten Urlaubsgebieten.
Einreise
Für Einwohner der europäischen Union ist der Personalausweis zur Einreise ausreichend. Du benötigst auch keine besonderen Impfungen, um auf die Insel zu reisen.
Währung
Auf Santorin wird wie in Deutschland mit dem Euro bezahlt. Kontaktloses Bezahlen mit der Karte ist mittlerweile weit verbreitet. Bargeld kann bequem an den Bankautomaten abgehoben werden.
Erdbeben
Santorin liegt in einem seismisch aktiven Gebiet, weshalb leichte Erdbeben gelegentlich vorkommen. Diese sind meist harmlos und Teil der natürlichen geologischen Aktivität der Region. Die Gebäude auf der Insel sind gut an die Gegebenheiten angepasst, und es gibt Notfallpläne, sodass Santorin trotz seiner geologischen Besonderheiten als sicheres Reiseziel gilt.
Wusstest du…
dass es auf Santorin so selten regnet, dass die meisten Häuser eine eigene Regenwasserzisterne haben, um das kostbare Nass aufzufangen? Viele Pools sind daher mit entsalztem Meerwasser gefüllt und Nachhaltigkeit wird auf der Insel groß geschrieben.







