Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten auf der Kykladeninsel Santorin: Blick von Thirassia auf Oia.

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Santorin: Sehenswürdigkeiten, Abenteuer und Ausflüge

San­to­rin bie­tet so viel mehr als nur gran­dio­se Son­nen­un­ter­gän­ge. Wir stel­len die bes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten und Aben­teu­er auf der Vul­kan­in­sel vor.

Blen­dend wei­ße Wür­fel­häu­ser, blaue Kup­peln vor dem blau­en Meer, atem­be­rau­ben­de Son­nen­un­ter­gän­ge, die die Insel in gol­de­nes Licht hül­len – San­to­rin gilt nicht umsonst als eine der schöns­ten Inseln Griechenlands.

Doch hin­ter den berühm­ten Post­kar­ten­mo­ti­ven steckt noch viel mehr: his­to­ri­sche Aus­gra­bun­gen, spek­ta­ku­lä­re Natur­ku­lis­sen, bun­te Strän­de sowie jede Men­ge kuli­na­ri­sche und kul­tu­rel­le Highlights.

Die meis­ten Besu­cher blei­ben nur ein paar Stun­den auf San­to­rin und gehen danach wie­der an Bord ihres Kreuz­fahrt­schiffs. Was für ein Glück für die­je­ni­gen, die län­ger blei­ben kön­nen und Zeit haben, die Insel zu erkunden.

In die­sem Bei­trag zei­gen wir dir die schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten San­torins und span­nen­de Aben­teu­er, die dei­nen Kykla­den-Urlaub noch erleb­nis­rei­cher machen und die du nur auf San­to­rin erle­ben kannst. 

Falls du mehr gene­rel­le Infor­ma­tio­nen über die Insel suchst, schau dir doch unse­re bes­ten Tipps für dei­nen Urlaub auf San­to­rin an.

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Die weißen Dörfer an der Steilküste: Fira und Oia

Die wei­ßen Häu­ser, die wage­mu­tig am Steil­hang über dem Meer kle­ben, haben San­torins Ruhm begrün­det. Die­se Art der Archi­tek­tur gibt es nur hier, selbst auf den ande­ren Kykla­den­in­seln fin­dest du kaum Ver­gleich­ba­res. Doch auch im Insel­in­ne­ren gibt es eini­ge schö­ne Ört­chen zu ent­de­cken, die weni­ger tou­ris­tisch über­lau­fen sind.

Fira: die Hauptstadt der Insel

Fira ist das quir­li­ge Zen­trum der Insel und dort fin­dest du neben Hotels, Restau­rants und Bou­ti­quen auch das tol­le Muse­um für alte Geschich­te. Hier lan­den die Kreuz­fahrt­schif­fe an, für die extra eine Seil­bahn gebaut wur­de, um die Steil­klip­pe zu erklimmen.

Der Ort teilt sich in zwei Hälf­ten: die am Steil­hang kle­ben­den Häu­ser mit Blick auf das Meer, und die ver­win­kel­ten Gas­sen auf dem Kra­ter­rand, in denen sich eine Bou­tique an die ande­re reiht.

Fira erkun­dest du am bes­ten ohne Plan, geniess ein­fach den Blick auf das Meer und in die schi­cken Hotels, lass dich trei­ben. Bum­mel durch die klei­nen Läden, die vor allem Schmuck, Klei­dung und Sou­ve­nirs ver­kau­fen. Such dir eine Taver­ne für ein klei­nes Mit­tag­essen mit Blick auf das blaue Meer — und denk nicht an dein Urlaubs­bud­get: in Fira ist alles teu­er, da führt kein Weg dran vorbei.

Extra-Tipp: Du soll­test vor­ab che­cken, ob und wann in Fira ein Kreuz­fahrt­schiff anlegt, was fast jeden Tag der Fall ist und die ent­spre­chen­den Stoß­zei­ten meiden.

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Oia: der schönste Sonnenuntergang 

Oia hat genau so schö­ne Schuh­kar­ton­sta­pel­häu­ser an der Steil­kan­te zu bie­ten wie Fira, dane­ben die berühm­ten blau­en Kup­peln und eini­ge Wind­müh­len. Da Oia nicht so hoch auf dem Kra­ter­rand liegt, ist der Hafen Amm­ou­di mit den hüb­schen Taver­nen zu Fuß gut zu errei­chen. Oia ist vor allem zum Son­nen­un­ter­gang wunderschön.

Auch in Oia gibt es jede Men­ge net­ter Bou­ti­quen mit Schmuck, Klei­dung oder Kunst­hand­werk. Wie in Fira gibt es einen Bereich, der am Hang klebt und haupt­säch­lich aus Hotels und eini­gen Restau­rants besteht, wäh­rend der Teil auf dem Kra­ter­rand das tou­ris­ti­sche Zen­trum mit Läden und Taver­nen bildet.

Die engen, gewun­de­nen Gas­sen machen die Ori­en­tie­rung mit­un­ter schwer, daher lohnt es sich, sich ein­fach trei­ben zu las­sen. Hin­ter jeder Ecke war­ten neue fan­tas­ti­sche Bli­cke auf das wei­ße Dorf vor dem blau­en Meer. Hier fin­den übri­gens auch die belieb­ten Fly­ing-Dress Foto­shoo­tings* statt.

Oias berühm­tes­tes Foto­mo­tiv sind die blau­en Kup­peln der Ana­sta­si-Kir­che. Von ver­schie­de­nen klei­nen Aus­sichts­punk­ten ent­lang der Gas­sen eröff­nen sich unver­hofft Bli­cke auf die iko­ni­schen Kup­peln und sor­gen für Schnapp­at­mung bei Fotografen.

Am west­li­chen Ende des Ortes thront die Rui­ne der vene­zia­ni­schen Burg (Kas­tro), die einst San­torins Küs­te schüt­zen soll­te. Heu­te ist sie einer der bes­ten Plät­ze, um die spek­ta­ku­lä­re Archi­tek­tur Oias in vol­ler Pracht zu über­bli­cken und natür­lich ein belieb­ter Ort für den Sonnenuntergang. 

Der Son­nen­un­ter­gang in Oia ist wirk­lich ein­zig­ar­tig und natür­lich bist du nicht allei­ne, wenn du am Kas­tro auf das Ver­sin­ken der Son­ne im gol­de­nen Meer war­test. Wenn du also einen guten Platz für die all­abend­li­che Show ergat­tern willst, soll­test du früh­zei­tig erscheinen.

Geheime Ecken auf der Insel

Abseits des Kra­ter­ran­des gibt es auf San­to­rin noch eini­ge ver­win­kel­te Dör­fer und wil­de Land­schaf­ten zu ent­de­cken. Gera­de der süd­west­li­che Teil der Insel ist wirk­lich abwechs­lungs­reich und lohnt einen Aus­flug. Auch eini­ge schö­ne Wan­de­run­gen bie­ten sich an, wenn du außer­halb der Som­mer­mo­na­te reist.

Panoramawandern auf dem Kraterrandweg

Der Kra­ter­rand­weg führt von Fira nach Oia und ist die schöns­te Wan­de­rung auf San­to­rin. Atem­be­rau­ben­de Aus­bli­cke auf die wei­ßen Dör­fer und das blaue Meer machen die­se Tour unver­gess­lich. Zwi­schen­durch wird es sogar rich­tig ein­sam und du kannst die Aus­sicht ohne gro­ßen Tru­bel genießen.

Auf dem Kra­ter­rand­weg zwi­schen Fira und Oia

Die Dör­fer in der Insel­mit­te und die bun­ten Strän­de kannst du auch pri­ma auf einer Jeep-Tour*, mit dem Bug­gy* oder mit dem Moun­tain­bike* erkun­den. In Fira kannst du alle Arten von Aus­flü­gen orga­ni­sie­ren oder z. B. eBikes mieten.

Pyrgos

Etwas abseits des Tou­ris­ten­stroms liegt Pyr­gos im Insel­in­ne­ren. Der Ort besticht durch sein authen­ti­sches Flair, enge Gas­sen und eine beein­dru­cken­de Aus­sicht vom ehe­ma­li­gen Kas­tell. Von hier las­sen sich Wan­de­run­gen und Wein­ver­kos­tun­gen gut kombinieren.

Emporio

Empo­rio ist das größ­te tra­di­tio­nel­le Dorf San­torins und liegt auf dem Weg zu den Strän­den im Süden der Insel. Der alte Orts­kern mit sei­nen engen Gas­sen, wei­ßen Häu­sern und wehr­haf­ten Tür­men wirkt fast wie ein Labyrinth.

Beson­ders sehens­wert ist das Kas­tel­li, eine mit­tel­al­ter­li­che Fes­tung, in deren Schutz einst die Bewoh­ner lebten. 

Hier kannst du authen­ti­sches Insel­le­ben ent­de­cken, in einem klei­nen Café mit Blick auf die Kir­che sit­zen und die fried­li­che Atmo­sphä­re auf dich wir­ken lassen.

Akrotiri

An der Süd­spit­ze der Insel gele­gen, ist Akro­ti­ri vor allem wegen der gleich­na­mi­gen archäo­lo­gi­schen Aus­gra­bungs­stät­te bekannt. Neben Geschich­te bie­tet der Ort Zugang zum Red Beach sowie eini­ge ruhi­ge Unter­künf­te und Taver­nen mit Blick aufs Meer.

Der Leucht­turm am Kap Akro­ti­ri ist beson­ders zum Son­nen­un­ter­gang ein belieb­tes Ausflugsziel.

Kamari & Perissa

Die­se bei­den Orte an der Ost­küs­te sind ide­al für einen klas­si­schen Strand­ur­laub. Kama­ri ist fami­li­en­freund­lich und bie­tet eine gepfleg­te Strand­pro­me­na­de mit vie­len Taver­nen, wäh­rend Peri­s­sa eher bei jün­ge­ren Rei­sen­den beliebt ist und über eine gute tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur verfügt.

Das Kloster des Propheten Elias: Höchster Punkt der Insel

Das Klos­ter des Pro­phe­ten Eli­as (Pro­fi­tis Ili­as) liegt auf dem gleich­na­mi­gen Berg im Süd­os­ten San­torins und mar­kiert mit rund 567 Metern den höchs­ten Punkt der Insel. Von hier aus hast du einen atem­be­rau­ben­den Pan­ora­ma­blick über das Eiland, die Cal­de­ra, das Ägäi­sche Meer und bei kla­rer Sicht bis zu den Nachbarinseln.

Das Klos­ter, das im 18. Jahr­hun­dert gegrün­det wur­de, ist eines der wich­tigs­ten Hei­lig­tü­mer auf San­to­rin. Neben der Kir­che umfasst die Anla­ge auch ein klei­nes Muse­um, das Iko­nen, Manu­skrip­te und sakra­le Gegen­stän­de zeigt und Ein­blick in die reli­giö­se Geschich­te San­torins gibt.

Aussichtspunkte zwischen Imerovigli und Oia

Die klei­ne Kir­che des Hei­li­gen Antonius

An der Stra­ße zwi­schen Imero­vigli und Oia kannst du auf einem klei­nen Weg ein Stück am Kra­ter­rand ent­lang lau­fen oder fah­ren und die Kir­chen Agios Anto­ni­us und Agios Mar­kus anschauen.

Von hier hast du eine gran­dio­se Aus­sicht auf die Cal­de­ra und es ist nicht so voll wie in Oia oder Fira. Bestimmt auch ein schö­ner Ort für den Sonnenuntergang.

Santorins Weinkultur – Genuss mit Aussicht

San­to­rin besitzt eine ein­zig­ar­ti­ge Wein­kul­tur, die der vul­ka­ni­schen Erde der Insel geschul­det ist. Vie­le Wein­gü­ter bie­ten neben der Ver­kos­tung der haus­ei­ge­nen Wei­ne auch schö­ne Ter­ras­sen mit Aus­sicht über die Insel an, die an sich schon ein loh­nen­des Aus­flugs­ziel sind.

Das historische Santorin: 3000 Jahre alte Geschichte

Ich gebe es zu, wir sind Fans von alten Gemäu­ern. Akro­ti­ri und das zuge­hö­ri­ge Muse­um in Fira fan­den wir so inter­es­sant, dass ich einen eige­nen Blog­ar­ti­kel dar­über geschrie­ben habe. Wenn du Inter­es­se an Kunst­ge­schich­te hast, sind die 3.000 Jah­re alten Wand­ma­le­rei­en im Muse­um ein abso­lu­tes High­light für dich.

Auf der Insel gibt es drei archäo­lo­gi­sche Stät­ten, die einen Besuch wert sind:

  • Anti­kes Akro­ti­ri: Das „grie­chi­sche Pom­pe­ji“, eine vom Vul­kan­aus­bruch ver­schüt­te­te 3.000 Jah­re alte Siedlung
  • Anti­kes Thi­ra: Rui­nen­stadt mit Meerblick
  • Das Archäo­lo­gi­sche Muse­um in Fira mit den welt­be­rühm­ten Wand­ma­le­rei­en aus Akrotiri

Akro­ti­ri und Thi­ra las­sen sich gut mit einem Besuch der bun­ten Strän­de im Süd­wes­ten der Insel verbinden.

Der Vulkankrater und die Insel Nea Kameni

Eine der fas­zi­nie­rends­ten Sehens­wür­dig­kei­ten auf San­to­rin ist der Vul­kan selbst – denn die gesam­te Insel ist das Ergeb­nis eines gewal­ti­gen Vul­kan­aus­bruchs, der vor über 3.000 Jah­ren die Ägä­is veränderte. 

San­to­rin selbst ist ein Teil des Kra­ter­ran­des, genau wie die gegen­über­lie­gen­de Insel Thi­ras­sia. Heu­te kannst du die­sen dra­ma­ti­schen Ursprung haut­nah erle­ben — bei einer Boots­tour in die Cal­de­ra, beim Wan­dern auf schwar­zem Lava­ge­stein oder beim Baden in natür­li­chen hei­ßen Quellen.

Eine Cal­de­ra ist übri­gens ein gro­ßer, kes­sel­för­mi­ger Ein­bruchs­kra­ter, der ent­steht, wenn bei einem Vul­kan­aus­bruch die Mag­ma­kam­mer unter dem Vul­kan ein­stürzt — und im Fal­le von San­to­rin ist sie mit Meer­was­ser gefüllt. Sol­che soge­nann­ten mari­nen Cal­de­ras fin­dest du sonst nur an weit ent­fern­ten Orten wie Indo­ne­si­en oder der Antarktis.

Blick auf Nea Kameni in der Cal­de­ra von Santorin

Bootstour zur Vulkaninsel Nea Kameni

Mehr­mals täg­lich legen Aus­flugs­boo­te* vom Alten Hafen in Fira oder vom Hafen Amm­ou­di ab und steu­ern die unbe­wohn­te Vul­kan­in­sel Nea Kameni an. Dort führt ein gut begeh­ba­rer Weg hin­auf zum Haupt­kra­ter. Der Aus­blick über die Cal­de­ra ist atem­be­rau­bend – und der schwe­fe­li­ge Duft erin­nert dar­an, dass der Vul­kan noch immer aktiv ist.

Nea Kameni ist das geo­lo­gi­sche Herz­stück San­torins – eine klei­ne, kar­ge Insel aus schwar­zem Lava­ge­stein, die mit­ten in der Cal­de­ra liegt. Sie ist das Ergeb­nis meh­re­rer Vul­kan­aus­brü­che und ein span­nen­des Aus­flugs­ziel, wenn du San­to­rin von sei­ner ursprüng­li­chen Sei­te ken­nen­ler­nen möchtest.

Entstehung & Geologie

Nea Kameni ist ein ver­gleichs­wei­se jun­ges Stück Land. Die Insel ent­stand schritt­wei­se durch Vul­kan­aus­brü­che in den Jah­ren 1707, 1866 und zuletzt 1950. Die heu­ti­ge Land­schaft besteht fast aus­schließ­lich aus erstarr­ter Lava und Asche – eine sur­rea­le Umge­bung aus dunk­len Fel­sen, damp­fen­den Spal­ten und Kratern.

Wanderung zum Hauptkrater

Der Rund­weg auf Nea Kameni ist gut aus­ge­schil­dert und auch für weni­ger geüb­te Wan­de­rer gut mach­bar. Vom Anle­ge­steg aus führt ein Weg in etwa 20 bis 30 Minu­ten hin­auf zum Haupt­kra­ter. Unter­wegs hat man einen spek­ta­ku­lä­ren Blick auf die Cal­de­ra, die Steil­küs­te San­torins und das tief­blaue Ägäi­sche Meer. Nimm genug Was­ser, Son­nen­hut und Son­nen­creme mit — auf Nea Kameni gibt es kei­nen Schatten!

Der akti­ve Teil des Vul­kans liegt im Zen­trum der Insel: Hier stei­gen Schwe­fel­dämp­fe aus dem Boden, und die Gestei­ne sind von mine­ra­li­schen Abla­ge­run­gen oran­ge-gelb gefärbt. Auch wenn der­zeit kei­ne aku­te Aus­bruchs­ge­fahr besteht, über­wacht ein seis­mo­lo­gi­sches Insti­tut die Akti­vi­tät kontinuierlich. 

Auf­grund der vie­len Erd­be­ben, die San­to­rin im Früh­jahr 2025 heim­ge­sucht haben, wird die gan­ze Regi­on beson­ders sorg­fäl­tig über­wacht und es kann sein, dass der Zutritt zur Insel nicht mög­lich ist.

Palea Kameni und die Schwefelquellen – Baden im warmen Vulkanmeer

Nur weni­ge Minu­ten Boots­fahrt von Nea Kameni ent­fernt liegt die klei­ne­re Schwes­ter­in­sel Palea Kameni, eben­falls vul­ka­ni­schen Ursprungs, aber deut­lich älter. Obwohl die Insel unbe­wohnt ist, gehört sie zu den belieb­tes­ten Zwi­schen­stopps bei Cal­de­ra-Tou­ren, denn hier war­tet ein ganz beson­de­res Natur­er­leb­nis: das Baden in den schwe­fel­hal­ti­gen Ther­mal­quel­len.

Natürliche Heißwasserquellen mitten im Meer

Die hei­ßen Quel­len von Palea Kameni ent­sprin­gen unter­ir­di­schen Vul­kan­öff­nun­gen und fär­ben das Meer­was­ser rund um die Bucht kup­fer-oran­ge bis rot­braun. Das Was­ser hat eine Tem­pe­ra­tur von etwa 30 bis 35 Grad Cel­si­us und ist reich an Mine­ra­li­en, beson­ders Schwe­fel, Eisen und Mangan.

Die Quel­len sind nicht direkt vom Ufer erreich­bar und die Boo­te ankern meist etwa 30–50 Meter ent­fernt, von dort aus schwimmst du in die war­me Bucht hin­ein. Das war­me, mine­ral­hal­ti­ge Was­ser soll wohl­tu­end für Haut, Gelen­ke und Durch­blu­tung sein. Auch wenn es sich nicht um ein Spa im klas­si­schen Sinn han­delt, ist das Bad im offe­nen Meer zwi­schen den dunk­len Lavaklip­pen ein ein­ma­li­ges Erlebnis.

Ein Bad in den Ther­mal­quel­len von Palea Kameni zeigt, wie leben­dig San­to­rin unter der Ober­flä­che geblie­ben ist. Zuge­ge­ben, ein biß­chen Ner­ven­kit­zel ist schon dabei, wenn du dir vor­stellst, dass du in der Vul­kan­ba­de­wan­ne plan­schen kannst, oder?

Ach­tung: Das schwe­fel­hal­ti­ge Was­ser kann dei­ne Bade­be­klei­dung dau­er­haft ver­fär­ben. Tra­ge am bes­ten älte­re oder dunk­le Schwimm­sa­chen. Wegen der erhöh­ten Was­ser­tem­pe­ra­tur und der Mine­ra­li­en wird emp­foh­len, nicht län­ger als 20–30 Minu­ten in den Quel­len zu verweilen.

Die besten Bootsausflüge in der Caldera von Santorin

Von Fira oder Oia wer­den jede Men­ge unter­schied­li­cher Aus­flü­ge ange­bo­ten. Aber auch von den Häfen auf der von der Cal­de­ra abge­wand­ten Sei­te gibt es loh­nens­wer­te Bootstouren.

Vie­le Boots­aus­flü­ge ver­bin­den den Besuch des Vul­kans mit wei­te­ren High­lights – etwa der Insel Thi­ras­sia, wo du ein ursprüng­li­ches Dorf­le­ben abseits der Tou­ris­ten­pfa­de erle­ben kannst. 

Du kannst alle Tou­ren vor Ort orga­ni­sie­ren, aller­dings kann es in der Haupt­sai­son durch­aus zu Eng­päs­sen kom­men. Dein Hotel ist dir sicher­lich ger­ne bei der Orga­ni­sa­ti­on behilf­lich, ansons­ten gibt es in Fira und Oia genug Agen­tu­ren. Falls du auf Num­mer Sicher gehen willst, kannst du dich vor­ab online infor­mie­ren, was alles ange­bo­ten wird.

  • Kata­ma­ran­tour: Auf einem moder­nen Kata­ma­ran* kannst du von Amm­ou­di oder Fira die Cal­de­ra sowie den Red Beach erkun­den. Die Tou­ren star­ten vor­mit­tags und du ver­bringst einen tol­len Tag auf dem Was­ser. Oder du ent­schei­dest dich für eine Abend­fahrt, damit du den gran­dio­sen Son­nen­un­ter­gang von Deck aus erle­ben kannst.
  • Segel­törn: Das vol­le Pro­gramm mit Nea Kameni, hei­ßen Quel­len und Bade­pau­se auf Thi­ras­sia bie­tet eine Fahrt mit einem tra­di­tio­nel­len Holz-Segel­boot* vom Hafen Athinios.
  • Luxus-Tour: In den hei­ßen Quel­len schwim­men, an Bord eines Kata­marans rela­xen und vor der Küs­te San­torins Schnor­cheln kannst du auf die­ser tol­len Tour mit einem Luxus­ka­ta­ma­ran*.
  • Pri­va­te Tou­ren: Alter­na­tiv gibt es pri­va­te Tou­ren per Segel­boot oder Kata­ma­ran für mehr Ruhe und Flexibilität.
  • Boot mie­ten: In Vly­cha­da kannst du auch ohne Kapi­täns­pa­tent dein eige­nes klei­nes Boot mie­ten* und die Cal­de­ra auf eige­ne Faust erkunden.
  • Pri­va­ter Kata­ma­ran: Eine exklu­si­ve Tour mit einem pri­va­ten Kata­ma­ran* und einem eige­nen Skip­per ist eine tol­le Mög­lich­keit, um den Men­schen­mas­sen im Som­mer zu ent­flie­hen. Du erkun­dest sämt­li­che High­lights der Cal­de­ra in dei­nem eige­nen Tem­po, kannst schnor­cheln und baden gehen und in aller Ruhe an Bord zu Mit­tag essen.
  • Pri­va­te Yacht: Falls du lie­ber etwas schnel­ler unter­wegs bist, kannst du eine pri­va­te Yacht* char­tern. Hier erlebst du alles, was in der Cal­de­ra sehens­wert ist: von Schnor­cheln, Sight­see­ing, Vul­kan­wan­dern und Mit­tag­essen in einer Taver­ne auf Thi­ras­sia bis zum Son­nen­un­ter­gang vor der Küs­te Santorins.

Thirassia, die stille Schwester Santorins

Nur weni­ge Kilo­me­ter west­lich von San­to­rin liegt Thi­ras­sia: eine klei­ne Insel, die zur sel­ben vul­ka­ni­schen Cal­de­ra gehört, aber eine ganz ande­re Sei­te der Ägä­is zeigt. Wäh­rend San­to­rin für Tru­bel, Roman­tik und Insta­gram-Foto­spots steht, wirkt Thi­ras­sia wie eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit: ruhig, ursprüng­lich, fast unbe­rührt vom Massentourismus.

Ein Dorfleben wie früher

Die Insel zählt nur rund 300 stän­di­ge Ein­woh­ner, die haupt­säch­lich in den bei­den Orten Manol­as (ober­halb des Hafens) und Pota­mos leben. Hier fin­dest du schma­le Gas­sen, weiß gekalk­te Häu­ser, ein­fa­che Taver­nen und eine spür­ba­re Gelas­sen­heit. Autos gibt es kaum – die Wege sind steil, vie­le Ein­hei­mi­sche nut­zen Maul­tie­re oder klei­ne Motorroller.

Beson­ders ein­drucks­voll ist der Blick von der Steil­küs­te in Manol­as zurück auf San­to­rin: Statt des gewohn­ten Pan­ora­ma­blicks aus Oia schaut man hier auf die berühm­te Insel aus der Per­spek­ti­ve ihrer weni­ger bekann­ten Schwester.

Blick von Thi­ras­sia auf Oia und den Hafen Ammoudi

Natur und Ruhe

Thi­ras­sia ist ide­al für alle, die Wan­dern, Ruhe und Ursprüng­lich­keit schät­zen. Gut mar­kier­te Pfa­de füh­ren durch Ter­ras­sen­fel­der, zu klei­nen Kapel­len oder an ver­las­se­ne Orte mit Blick über die Cal­de­ra. Wenn du möch­test, kannst du auch den inak­ti­ven Vul­kan­ke­gel Mikro Pro­fi­tis Ili­as besteigen.

Die Insel besitzt zudem eini­ge abge­le­ge­ne Strän­de mit Lava­stei­nen, die man meist ganz für sich allein hat. Ide­al für ein Pick­nick oder ein Bad abseits der Touristenströme.

Thi­ras­sia ist eine der schöns­ten Ent­de­ckun­gen rund um San­to­rin, eine Insel wie ein stil­les Echo aus der Ver­gan­gen­heit. Wenn du das authen­ti­sche Grie­chen­land abseits der Post­kar­ten­mo­ti­ve erle­ben willst, bist du in Thi­ras­sia genau rich­tig. Bei mei­nem nächs­ten Trip nach San­to­rin wür­de ich hier ein oder zwei auf Näch­te blei­ben, um die Insel in aller Ruhe zu erkunden.

Anreise & Tipps

  • Erreich­bar­keit: Mehr­mals täg­lich fah­ren klei­ne Boo­te von Amm­ou­di oder dem Alten Hafen von Fira nach Thi­ras­sia. Die Über­fahrt von Amm­ou­di dau­ert etwa 15–20 Minuten.
  • Ver­weil­dau­er: Ein Halb­ta­ges­aus­flug ist mög­lich, loh­nend ist aber auch ein gan­zer Tag, gera­de wenn du wan­dern oder ein­fach zur Ruhe kom­men möch­test. Am ein­fachs­ten ist die Insel im Rah­men eines kom­bi­nier­ten Aus­flugs mit Nea Kameni zu besichtigen.
  • Gas­tro­no­mie: Eini­ge ein­fa­che Taver­nen ser­vie­ren fri­schen Fisch, loka­len Wein und klas­si­sche Meze­des: ehr­li­che Küche mit tol­ler Aus­sicht auf San­to­rin. Wenn du in der Neben­sai­son unter­wegs bist, che­cke unbe­dingt vor­her, ob die Taver­nen offen sind, sonst nimm dir lie­ber ein Pick­nick mit.

Die bunten Strände von Santorin

San­to­rin ist im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Inseln der Kykla­den nicht unbe­dingt für sei­ne Strän­de bekannt. Fei­ne, weis­se Sand­strän­de und kris­tall­far­be­nes Was­ser suchst du hier ver­geb­lich. Und doch gibt es eini­ge schö­ne Strän­de auf der Insel zu entdecken. 

Statt wei­ßen Bil­der­buch­strän­den bie­tet die Insel dra­ma­ti­sche Küs­ten aus Lava­ge­stein, spek­ta­ku­lä­re Fels­for­ma­tio­nen und unge­wöhn­lich gefärb­te Buch­ten. Die Strän­de von San­to­rin sind ech­te Cha­rak­ter-Strän­de und jeder ein­zel­ne erzählt ein Stück vul­ka­ni­sche Geschich­te in Schwarz, Rot oder Weiß.

Die belieb­tes­ten Strän­de von San­to­rin sind:

  • Red Beach: spek­ta­ku­lä­res Farb­spiel aus rotem Gestein
  • Kama­ri & Peri­s­sa: Schwar­ze Sand­strän­de, die zum Baden einladen
  • White Beach: wei­ße Steil­klip­pen und ein schma­ler schwar­zer Strand
  • Vly­cha­da Beach: Mond­land­schaft aus wei­ßem Tuffstein

Wenn du die bun­ten Strän­de San­torins* haut­nah erle­ben möch­test, aber kei­nen Miet­wa­gen hast, bie­tet sich eine geführ­te Tages­tour an, bei der du die fas­zi­nie­ren­de Küs­ten­viel­falt der Insel an einem Tag ent­de­cken kannst.

Der Red Beach: spektakuläre rote Felsen

Der Red Beach (Kok­ki­ni Para­lia) bei Akro­ti­ri zählt zu den bekann­tes­ten und meist­fo­to­gra­fier­ten Strän­den auf San­to­rin – und das nicht ohne Grund: Die steil abfal­len­den Fel­sen in tie­fem Rot­braun, der schwar­ze Lava­sand und das tür­kis­far­be­ne Was­ser bil­den eine spek­ta­ku­lä­re Farb­kom­po­si­ti­on, die es so nur hier gibt.

Die mar­kan­ten Far­ben des Red Beach stam­men von eisen­hal­ti­ger vul­ka­ni­scher Asche und Gesteins­schich­ten, die bei uralten Aus­brü­chen ent­stan­den sind. Der Kon­trast zur hell­blau­en Ägä­is ist beson­ders bei Son­nen­auf- und ‑unter­gang ein beein­dru­cken­des Naturschauspiel.

Der Red Beach liegt nahe der Aus­gra­bungs­stät­te von Akro­ti­ri im Süden der Insel. Vom Park­platz aus führt ein kur­zer, aber stei­ni­ger Pfad über Fel­sen zum Strand. Alter­na­tiv wird der Strand auch von Boo­ten aus Peri­s­sa oder Kama­ri angefahren.

Von Akro­ti­ri kannst du den Red Beach, die Mee­res­höh­len und den White Beach auch mit dem Kay­ak* erkun­den und am Strand picknicken. 

Der Strand selbst ist schmal, mit gro­bem, dunk­lem Sand und klei­ne­ren Fel­sen im Was­ser. Es gibt kei­ne Lie­gen oder Strand­bars. Das Baden ist erlaubt, aller­dings wird bei Stein­schlag­ge­fahr gele­gent­lich von den Behör­den gewarnt.

Bei unse­rem Besuch war der Strand wegen Fels­sturz­ge­fahr eigent­lich gesperrt, was eini­ge Besu­cher aber nicht gestört hat. Uns war die Klet­te­rei über die gro­ßen Fels­bro­cken zu hei­kel, daher haben wir uns mit der schö­nen Aus­sicht auf den roten Strand begnügt.

Der Red Beach ist kein typi­scher Bade­strand, son­dern ein far­ben­fro­hes Natur­wun­der und eher geeig­net für einen kur­zen Abste­cher und spek­ta­ku­lä­re Erinnerungsfotos. 

Perissa und Kamari Beach: Schwarzer Sand und entspannte Strandkultur

Der Peri­s­sa Beach (Para­lia Peri­s­sa) zählt zu den längs­ten und am bes­ten orga­ni­sier­ten Strän­den auf San­to­rin. Er erstreckt sich über meh­re­re Kilo­me­ter ent­lang der Ost­küs­te der Insel – mit fei­nem, schwar­zem Lava­sand, kla­rem Was­ser und einer her­vor­ra­gen­den tou­ris­ti­schen Infrastruktur.

Peri­s­sa bie­tet zahl­rei­che Strand­bars, Taver­nen, Cafés und Beach Clubs, die im Som­mer Lie­gen und Son­nen­schir­me ver­mie­ten. Musik, Cock­tails und ent­spann­te Stim­mung prä­gen das Bild, ohne dass es über­lau­fen wirkt. In Peri­s­sa gibt es zudem ein brei­tes Ange­bot an Was­ser­sport und Freizeitaktivitäten. 

Am nörd­li­chen Ende des Stran­des erhebt sich der mar­kan­te Fel­sen Mesa Vou­no, der Peri­s­sa von Kama­ri trennt. Ein gut aus­ge­bau­ter Wan­der­weg führt hin­auf zur anti­ken Stadt The­ra und bie­tet tol­le Ausblicke.

Der Kama­ri Beach (Para­lia Kama­ri) ist der wohl ele­gan­tes­te und zugleich fami­li­en­freund­lichs­te Strand auf San­to­rin. Wie Peri­s­sa ist er geprägt vom fei­nen, schwar­zen Lava­sand, doch die Atmo­sphä­re ist etwas ruhi­ger und stilvoller.

Die auto­freie Ufer­pro­me­na­de von Kama­ri ist gesäumt von schi­cken Cafés, Taver­nen, klei­nen Bou­ti­quen und Hotels – vie­le davon direkt am Strand. Am Abend ver­wan­delt sich die Pro­me­na­de in einen gemüt­li­chen Treff­punkt mit Blick auf das Meer und den beein­dru­cken­den Fel­sen des Mesa Vou­no, der die Bucht im Süden begrenzt.

Der White Beach: Versteckt, wild und fast surreal

Der White Beach (Aspri Para­lia) ist eine klei­ne, abge­le­ge­ne Bucht im Süden San­torins, ganz in der Nähe des berühm­ten Red Beach. Im Gegen­satz zu sei­nem farb­in­ten­si­ven Nach­barn prä­sen­tiert sich der White Beach in einer fast sur­rea­len Kulis­se aus wei­ßen, steil auf­ra­gen­den Klip­pen, schwar­zem Lava­sand und tür­kis­far­be­nem Wasser.

Der White Beach ist nicht zu Fuß zugäng­lich, der ein­zi­ge Weg dort­hin führt über das Meer. Meh­re­re Boots­ta­xis ver­keh­ren in der Sai­son regel­mä­ßig vom Red Beach oder dem Hafen von Akro­ti­ri aus und brin­gen Bade­gäs­te in weni­gen Minu­ten zur klei­nen Bucht.

Gera­de die­ser begrenz­te Zugang sorgt dafür, dass der Strand nie über­füllt ist und sei­nen wil­den, ursprüng­li­chen Cha­rak­ter bewahrt.

Der schwar­ze Strand ist rela­tiv schmal und von hel­len, porö­sen Tuff­stein­fel­sen umge­ben, die ihm sei­nen Namen geben. Es gibt kei­ne Infra­struk­tur vor Ort.

Das glas­kla­re Was­ser macht den White Beach im Som­mer beson­ders beliebt bei Schnorch­lern. Die Fel­sen rund um die Bucht bie­ten Lebens­raum für klei­ne Fisch­schwär­me, See­igel und ande­re Meeresbewohner. 

Der Vlychada Beach: skurrile Mondlandschaft

Der Vly­cha­da Beach (Para­lia Vlichada) ist einer der außer­ge­wöhn­lichs­ten Strän­de San­torins. Er liegt im Süden der Insel und fas­zi­niert vor allem durch sei­ne bizar­re Kulis­se. Stei­le, vom Wind und Was­ser aus­ge­wa­sche­ne Tuff­stein­for­ma­tio­nen ragen wie Skulp­tu­ren über dem lan­gen, dunk­len Sand­strand auf und erin­nern an eine Mondlandschaft.

Die eigen­ar­tig geform­ten Fels­wän­de am Vly­cha­da Beach sind ein beein­dru­cken­des Bei­spiel für die geo­lo­gi­sche Viel­falt San­torins. Die wei­ßen, zer­furch­ten Klip­pen bil­den einen spek­ta­ku­lä­ren Kon­trast zum tief­blau­en Meer und dem schwar­zen Sand.

Obwohl Vly­cha­da eini­ge Lie­gen, Schir­me und eine net­te Strand­bar bie­tet, herrscht hier im Som­mer eine deut­lich ruhi­ge­re Atmo­sphä­re als in Peri­s­sa oder Kamari. 

Gera­de im Früh­jahr, wenn es zu kalt zum Baden ist, eig­net sich Vly­cha­da toll für aus­ge­dehn­te Spa­zier­gän­ge am Strand, um die inter­es­san­ten Fels­for­ma­tio­nen zu ent­de­cken. Beson­ders schön ist es hier am spä­ten Nach­mit­tag, wenn die unter­ge­hen­de Son­ne die Fel­sen in war­mes Licht taucht. 

Hier kannst du auch am schwar­zen Strand ent­lang rei­ten* und die Vul­kan­land­schaft erkunden.

Direkt neben dem Strand befin­det sich ein klei­ner Yacht­ha­fen mit Fischer­boo­ten, Segel­schif­fen und eini­gen Taver­nen, in denen fang­fri­scher Fisch ser­viert wird. Der Hafen ver­leiht dem Ort ein authen­ti­sches Flair und ist ein schö­ner Platz für eine Pau­se vor oder nach dem Strandbesuch.

Wassersport an Santorins Stränden

Für alle, die am Strand nicht nur ent­span­nen, son­dern aktiv wer­den möch­ten, bie­tet San­to­rin eine brei­te Aus­wahl an Was­ser­sport­mög­lich­kei­ten.

Beson­ders an den gut orga­ni­sier­ten Strän­den wie Peri­s­sa und Kama­ri fin­dest du vie­le Anbie­ter für Jet­ski, Para­sai­ling, Stand-Up-Paddling*, Wind­sur­fen oder Bananenbootfahrten. 

Tau­chen* im mit Meer­was­ser geflu­te­ten Vul­kan­kra­ter, um die Koral­len­rif­fe zu sehen, wird eben­so ange­bo­ten wie ver­schie­de­ne Schnor­chel­tou­ren. Schnor­cheln ist oft auch bei den belieb­ten Kata­maran­aus­flü­gen mit dabei, die in die Cal­de­ra führen.

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Erleb­nis ist ein früh­mor­gend­li­cher Angel­aus­flug* mit einer orts­an­säs­si­gen Fischer­fa­mi­lie. Du lernst, wie man Tin­ten­fi­sche fängt, der Fang des Tages wird zum Mit­tag­essen ser­viert und du kannst vor dem White Beach schnor­cheln und den Red Beach vom Was­ser aus bewundern.

San­to­rin bie­tet so viel mehr als nur die berühm­ten Post­kar­ten­mo­ti­ve. Wenn du dir die Zeit lässt, die Insel zu erkun­den, wirst du erstaun­li­che Land­schaf­ten und Orte entdecken.

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Slow Travelling

Hallo, ich bin Svenja und nehme euch gerne auf meine Reisen mit!

Am liebsten bin ich mit Wanderschuhen und viel Zeit unterwegs. Slow Travelling, also langsames oder eher achtsames Reisen, ist in den letzten Jahren meine Leidenschaft geworden.

Viel lieber, als einen gehetzten Roadtrip zu absolvieren, bleibe ich eine Woche an einem Ort, um zu Fuß die Schönheit der verschiedenen Landschaften zu erwandern.

Ich finde, je mehr Zeit man an einem Ort verbringt, desto mehr kann man in seine Seele eintauchen und hat wirklich das Gefühl, da gewesen zu sein.

Ich möchte mir nicht erst hinterher auf den Fotos anschauen, wo ich eigentlich überall war. Daher reise ich auch gerne mehrfach an die gleichen Orte, weil es sich wie nach Hause kommen anfühlt, wenn ich schon weiß, wo ich wann auf welchem Markt die besten Produkte kaufen kann oder wann ich welche Wanderung am besten mache.

Ich bin kein Fan davon, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, nur damit ich zeigen kann, dass ich dort gewesen bin. Viel lieber genieße ich die Natur abseits der ausgetretenen Pfade. Wenn die Wanderung dann doch zur Sehenswürdigkeit führt, umso besser!

Ebenso lasse ich mich nicht von schlechtem Wetter oder anderen Unbequemlichkeiten abschrecken, wenn ich dafür etwas Besonderes erleben kann. Das Motto ist: erholen kann ich mich daheim!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit den Entdeckungen auf diesem Blog!

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Hi, ich bin Svenja!

Schon immer liebe ich das Reisen und Entdecken von fremden Kulturen und Landschaften. Am liebsten bin ich gemeinsam mit meiner Familie unterwegs, um tolle Abenteuer zu erleben. Mit diesem Blog möchte ich euch zeigen, welche schönen Entdeckungen man machen kann, wenn man sich genug Zeit beim Reisen läßt.