Caldera-Wanderung auf dem Kraterrandweg auf Santorin mit wundervollen Aussichten.

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Santorin: Grandiose Caldera-Wanderung auf dem Kraterrandweg von Fira nach Oia

Der Kra­ter­rand der Cal­de­ra von San­to­rin türmt sich bis zu 300 Meter über dem blau­en Meer auf und genau an der Abbruch­kan­te führt die­se gran­dio­se Wan­de­rung entlang.

Der Kra­ter­rand­weg von Fira nach Oia ist auf­grund der atem­be­rau­ben­den Pan­ora­ma­bli­cke in die Cal­de­ra die schöns­te Wan­de­rung auf Santorin.

Unter­wegs gibt es ver­schach­tel­te weis­se Dör­fer und unzäh­li­ge Kir­chen zu erkun­den — und die bes­ten Aus­bli­cke ganz ohne Menschenmassen.

Die­sen Bei­trag tei­len oder merken?

Einsamkeit auf Santorin?

San­to­rin ist eine Tou­ris­mus-Hoch­burg und Ein­sam­keit ist hier kaum zu fin­den. Selbst die­se Wan­de­rung ist sehr beliebt und viel­be­gan­gen, und doch gibt es genug Platz, um den wei­ten Blick über das blaue Meer allei­ne zu geniessen. 

Ein Pick­nick mit die­ser Aus­sicht ist ein­fach unschlagbar! 

Da San­to­rin kaum mit Pflan­zen­be­wuchs geseg­net ist, ist die­se Wan­de­rung ein Drei­klang aus Blau, Weiss und Schwarz. An man­chen Stel­len wirkt die schwar­ze Mond­land­schaft fast sur­re­al, nur um hin­ter der nächs­ten Ecke durch das glei­ßen­de Weiß einer klei­nen Kapel­le durch­bro­chen zu werden.

Die­se Tour ist eine schö­ne Mög­lich­keit, ein paar der Orte ent­lang des Kra­ters zu erkun­den und gleich­zei­tig die tol­len Aus­bli­cke und die Ein­zig­ar­tig­keit der schwar­zen Land­schaft von San­to­rin zu entdecken.

Hilfreiche Hinweise zur Kraterrandtour auf Santorin

Die Tour von der Insel­haupt­stadt Fira nach Oia am nörd­li­chen Ende der Insel ist ca. 10 Kilo­me­ter lang und bie­tet atem­be­rau­ben­de Aus­bli­cke auf die weis­sen Dör­fer, die an den schwar­zen Klip­pen kleben.

Start­punkt ist am Bus­bahn­hof in Fira oder auf dem gleich dahin­ter lie­gen­den Parkplatz.

Die­se Tour ist kei­ne Rund­wan­de­rung, daher musst du dich um eine Trans­port­mög­lich­keit für die Rück­kehr küm­mern — mehr dazu wei­ter unten.

Ein Wort zum The­ma Sicher­heit: Wan­dern als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung ist auf den ers­ten Blick recht unge­fähr­lich. Aber auch hier lau­ern Gefah­ren, die nicht zu unter­schät­zen sind. Die meis­ten Ver­let­zun­gen beim Wan­de­run­gen pas­sie­ren durch fal­sches Schuh­werk! Ich kann es daher nicht oft genug wie­der­ho­len: Bit­te ach­tet auf eine gute Aus­rüs­tung! Dazu gehö­ren fes­te Wan­der­schu­he mit ordent­li­chem Pro­fil, ein Ers­te-Hil­fe-Pack, eine Taschen­lam­pe, Not­pro­vi­ant und aus­rei­chend Wasser!

Die Wan­der-Rich­tung von Fira nach Oia hat den Vor­teil, dass das Licht in die­ser Rich­tung schö­ner ist und du nicht gegen die Son­ne läufst.

Du kannst die Tour natür­lich auch von Oia nach Fira lau­fen, aber dann hast du ein wenig mehr Höhen­me­ter zu überwinden. 

Die Tour endet an der Agia Pana­gia Kir­che in Oia und du kannst von dort aus den klei­nen Ort wei­ter erkun­den oder in einer der zahl­rei­chen Taver­nen einkehren.

Wich­tig: nimm unbe­dingt aus­rei­chend Was­ser und Son­nen­schutz mit — es gibt kei­nen Schat­ten auf der Tour und die schwar­zen Fel­sen hei­zen sich schnell auf. Gera­de in den wär­me­ren Mona­ten lohnt sich frü­hes Auf­ste­hen, sonst wird es auf dem Trail zu heiß. Für die wei­ßen Dör­fer ist eine Son­nen­bril­le hilf­reich, es ist unglaub­lich, wie das grel­le Weiß in den Augen blendet!

Die blaue Kuppe der Kirche Anastasi in Oia auf Santorin.
Am Ende der Wan­de­rung: die blau­en Kir­chen­kup­peln von Oia

Ein­kehr­mög­lich­kei­ten gibt es ent­lang des Weges eini­ge — wenn du zur rich­ti­gen Jah­res­zeit unter­wegs bist. Bei unse­rer Tour im April hat­te nur ein klei­ner Super­markt in Imero­vigli geöff­net, alle Taver­nen und Snacks waren geschlossen. 

Es ist also rat­sam, in der Neben­sai­son schon in Fira für ein Pick­nick einzukaufen.

Es gibt vie­le tol­le Plät­ze für ein Pick­nick mit Aus­sicht, aller­dings kaum Schat­ten. Die bes­te Mög­lich­keit für ein Pick­nick im Schat­ten ist an der Kir­che des Pro­phe­ten Eli­as, dort gibt es ein paar Bäu­me und Stein­mau­ern ent­lang des Weges sowie eine öffent­li­che Toilette.

Der Weg selbst ist meist recht uneben und mit alten Stei­nen gepflas­tert, aber manch­mal auch sehr rut­schig durch loses Geröll, vor allem der Abstieg vor Oia ist dadurch unan­ge­nehm. Daher emp­fiehlt es sich, fes­te Schu­he mit gutem Pro­fil anzuziehen.

Für alle, die auf Schwin­del­frei­heit ach­ten müs­sen: der Weg läuft immer an der Abbruch­kan­te des Kra­ters ent­lang. Meist ist noch genug Platz neben dem Weg, es gibt kei­ne direkt aus­ge­setz­ten Stel­len. Aber es geht immer min­des­tens 200 Meter weit bis zum Meer hin­un­ter und zwi­schen Weg und dem gro­ßen Pan­ora­ma gibt es kei­nen Bewuchs, der den Blick nach unten mil­dern könnte.

3,5 Stunden • 10,2 km Weg • 310 Höhenmeter • Start auf 200m

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Wie kommst du von Oia nach Fira zurück?

Die Tour ent­lang des Kra­ter­ran­des von San­to­rin ist eine Ein­weg-Tour. Für den Trans­fer gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten: Lau­fen, Bus oder Taxi.

Beide Wege laufen

Wenn du möch­test, kannst du bei­de Wege lau­fen, dann ent­fällt der Trans­port und du läufst ins­ge­samt gut 20 Kilo­me­ter. Dann macht es kaum einen Unter­schied, ob du in Oia oder Fira los­läufst, da nimmst du ein­fach die Rich­tung, die für dich ein­fa­cher zu orga­ni­sie­ren ist. Wenn du die freie Wahl hast, wür­de ich von Oia los­lau­fen, dann ist der grö­ße­re Höhen­an­stieg am Mor­gen, wenn du noch fit bist.

Den öffentlichen Bus nehmen

Wir haben uns ent­schlos­sen, unser Auto in Oia abzu­stel­len, mit dem Bus nach Fira zurück zu fah­ren, nach Oia zu lau­fen und dann ganz ent­spannt den Ort anzuschauen.

Lei­der kann ich den Bus über­haupt nicht emp­feh­len, denn unse­re Erfah­rung mit dem öffent­li­chen Bus­sys­tem auf San­to­rin war alles ande­re als gut:

In die Bus­se pas­sen nur ca. 30 Per­so­nen, da es Rei­se­bus­se sind und wenn der Bus voll ist, heißt es auf den nächs­ten Bus war­ten. Steh­plät­ze gibt es nicht. Vor allem in der Hoch­sai­son sind wohl lan­ge War­te­zei­ten auf den nächs­ten, über­nächs­ten oder über-über­nächs­ten Bus normal. 

Auf dem Bus­fahr­plan in Oia stand, dass der Bus um 9 Uhr fah­ren wür­de. Wir waren früh genug da, um noch einen Kaf­fee in einer der Taver­nen an der Bus­hal­te­stel­le zu trinken. 

Lei­der kam der Bus nicht um 9 Uhr und alle Ein­hei­mi­schen haben auf unse­re Nach­fra­gen nur die Schul­tern gezuckt. 

Anschei­nend sind die Abfahrt­zei­ten nicht ver­bind­lich — unser Bus kam schließ­lich um 10:45 und da wäh­rend die­ser Zeit eigent­lich schon 2 ande­re Bus­se kom­men soll­ten, die auch nicht kamen, war die War­te­schlan­ge groß.

Glück­li­cher­wei­se stan­den wir recht weit vor­ne und beka­men einen Platz im Bus. Ande­re, die wei­ter hin­ten in der Schlan­ge stan­den, hat­ten nicht so viel Glück.

Der Bus­fah­rer ver­brei­te­te eine unglaub­li­che Hek­tik beim Ein­stei­gen und auch sei­ne Fahr­küns­te waren nicht vertrauenserweckend.

Kirche mit blauer Kuppel in Imerovigli auf Santorini.
Imero­vigli

Ent­lang der Stre­cke woll­ten noch mehr Leu­te zustei­gen, die alle nicht mit­ge­nom­men wur­den, da der Bus ja voll war. 

Der Preis war auch 2 Euro höher, als auf dem offi­zi­el­len Aus­hang ange­ge­ben war. Wir haben uns rich­tig geär­gert, da wir fast 2 Stun­den gewar­tet haben — die­se Zeit hät­ten wir lie­ber auf dem Trail verbracht.

Ein Taxi nehmen

An der Bus­hal­te­stel­le hän­gen eini­ge Visi­ten­kar­ten von Taxi-Unter­neh­men aus Fira, den Grund dafür ken­nen wir jetzt ja.

Wenn ich die Wan­de­rung noch mal mache, buche ich vor­her auf alle Fäl­le ein Taxi. Auch wenn es teu­rer ist als der Bus, das ist mir ein­fach zu unzuverlässig. 

Über GetY­our­Gui­de kannst du vor­ab preis­wer­te Trans­fers* auf der gan­zen Insel buchen, damit du in Oia nicht war­ten musst, bis das Taxi von Fira gefah­ren kommt.

Die Taxi­un­ter­neh­men, die an der Bus­hal­te­stel­le aus­hän­gen, kom­men alle aus Fira und du musst dann sozu­sa­gen die dop­pel­te Stre­cke bezah­len, da das Taxi ja extra kommt, um dich abzuholen.

Viel­leicht kann dir auch dein Hotel behilf­lich sein, einen Trans­port zu organisieren.

Eine geführte Tour machen

Wenn du das Sor­gen­frei-Paket inklu­si­ve Pick­nick und Abho­lung vom Hotel haben möch­test, ist viel­leicht eine geführ­te Wan­de­rung auf dem Kra­ter­rand­weg* das Rich­ti­ge für dich.

Die grandiose Panoramawanderung entlang des Kraterrandes von Santorin

Wir star­ten in Fira am Bus­bahn­hof und lau­fen ent­lang der Haupt­stras­se Rich­tung Innen­stadt. Ein wenig chao­tisch ist es hier, da es kei­nen rich­ti­gen Geh­weg ent­lang der viel befah­re­nen Stra­ße gibt, aber schon nach weni­gen Minu­ten tau­chen wir in die Gas­sen ein und es wird ruhi­ger. In der Haupt­ge­schäfts­stras­se gibt es einen klei­nen Super­markt, der sich für Pro­vi­ant­ein­käu­fe eignet.

Jetzt kön­nen wir uns ent­schei­den: ent­we­der wir gehen durch das Gewirr der Gas­sen und bum­meln an den klei­nen Bou­ti­quen vor­bei, oder wir wech­seln auf die obe­re Pan­ora­ma­gas­se und genies­sen die Aus­sicht. Von der obe­ren Pan­ora­ma­gas­se hat man eine tol­len Blick auf die wei­ßen Häu­ser, die am Kra­ter­rand kle­ben, man ist mit­ten­drin im Schuhkartongestapel.

Schlafende Katze auf Santorin.

Es gib auch noch eine unte­re Pan­ora­ma­gas­se, die man neh­men könn­te, falls genug Zeit ist, wel­che schö­ne Bli­cke auf das Häu­ser­meer von unten bietet.

Egal, wel­chen der drei Wege du nimmst: Start­punkt der eigent­li­chen Kra­ter­rand­wan­de­rung ist die Seil­bahn­sta­ti­on hoch über dem Kreuzfahrthafen. 

Hier ist der Kra­ter­rand­weg auch aus­ge­schil­dert und jetzt geht es erst­mal ein wenig bergauf.

Ein gut aus­ge­bau­ter Pro­me­na­den­weg führt uns nach Firos­te­fa­ni. Der Über­gang zwi­schen den bei­den Orten ist flie­ßend, es gibt vie­le Hotel­an­la­gen und die Orte sind mitt­ler­wei­le verschmolzen. 

Gera­de hier lohnt der Blick zurück, da sich schö­ne Aus­bli­cke auf das Häu­ser­ge­wirr am Steil­hang von Fira bieten. 

Sobald wir die Kir­che des Hl. Mar­kus sehen, die hübsch hell­blau und weiß ange­stri­chen ist, sind wir in Firostefani.

Firos­te­fa­ni ist sehr viel ent­spann­ter als Fira, und die Hotel­an­la­gen sind noch luxu­riö­ser und teurer. 

Die enge Bebau­ung sorgt mit­un­ter für Ver­wir­rung, ob wir noch auf dem rich­ti­gen Weg sind, oder der Weg doch zum nächs­ten Hotel gehört.

Pri­vat­we­ge sind meist auch so gekenn­zeich­net und wir sind immer noch in der öffent­li­chen Gas­se, auch wenn die Urlau­ber auf der Hotel­ter­ras­se nur einen Meter neben uns am Pool liegen.

Die Kirche des hl. Markus in Firostefani.

Wei­ter geht es, vor­bei am Klos­ter Agios Niko­la­os und wir kom­men das ers­te Mal in die Natur jen­seits des Dor­fes. Da wir im April unter­wegs sind, sehen wir eini­ge fröh­lich blü­hen­de Sträu­cher, aber San­to­rin ist schon sehr karg und es gibt nicht viel Vegetation. 

Santorini: Blick auf Thira.

Wei­ter berg­auf geht es nach Imero­vigli. Die Bli­cke rings­um sind gran­di­os, auch wenn das Wet­ter sich etwas ein­ge­trübt hat. 

Der Blick schweift von den wei­ßen Häu­sern von Firos­te­fa­ni über das Meer und auf die umg­lie­gen­den Inseln. Hier kann man wirk­lich erken­nen, dass San­to­rin Teil eines Kra­ter­ran­des ist.

Kurz dar­auf in Imero­vigli sind wir am höchs­ten Punkt der Wan­de­rung ange­kom­men, immer­hin 330 Meter über dem Meer!

Santorini - Blick auf das Häusergewirr in Imerovigli.

Im Dorf gibt es einen klei­nen Super­markt, in dem wir Pro­vi­ant gekauft haben, aber die Aus­wahl war sehr beschei­den. Es gibt eher Soft­drinks, Eis und Son­nen­creme sowie Alko­hol zu kau­fen als pick­nick­taug­li­che Lebensmittel.

Auch Imero­vigli besteht fast nur aus Hotel­an­la­gen und eini­gen Taver­nen ent­lang der Haupt­stras­se, ist aber nett anzusehen.

Kurz hin­ter Imero­vigli kann man einen Abste­cher zum Ska­ros Rock machen, der frü­her ein belieb­ter Aus­sichts­punkt war. Als wir dort waren, war das Betre­ten aus Sicher­heits­grün­den nicht erlaubt, daher soll­test du dich bei Inter­es­se vor Ort über die aktu­el­le Lage erkunden.

Jetzt wird es wirk­lich ein­sam. Aus­ser uns sind nur weni­ge ande­re Wan­de­rer unter­wegs. Vie­le Besu­cher lau­fen nur den Weg von Fira nach Imero­vigli und zurück, daher wird es nach Imero­vigli ruhiger. 

Blick auf die Caldera von Santorini.

Wäh­rend der gesam­ten Stre­cke bie­ten sich groß­ar­ti­ge Aus­bli­cke, zwi­schen­durch füh­len wir uns in eine ande­re Welt ver­setzt, die nur aus schwar­zem Stein und blau­em Meer besteht. Obwohl es erst April ist, hei­zen sich die schwar­zen Fel­sen stark auf und es ist sehr warm.

An der Kir­che des Pro­phe­ten Eli­as machen wir Halt, um etwas zu essen. 

Im Schat­ten eini­ger Bäu­me fin­den wir ein Stein­mäu­er­chen, auf dem wir uns nie­der­las­sen, dann gibt es Schafs­kä­se, Oli­ven, Brot und Obst mit Aussicht. 

Die Kirche des Propheten Elias auf Santorin.

Lei­der war die klei­ne Kir­che geschlos­sen, so dass wir sie nicht besich­ti­gen konnten.

Kurz hin­ter der Kir­che gibt es übri­gens ein öffent­li­ches WC. Die Kir­che ist auch mit dem Auto zu errei­chen, daher ist hier mehr los und wir hat­ten den Pick­nick­platz nicht für uns allein. Schat­ten war uns in dem Moment aber wich­ti­ger als Ruhe…

Hin­ter der Kir­che geht es bis zur Haupt­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Fira und Oia hin­un­ter und wir müs­sen lei­der ein paar Minu­ten auf der engen Stra­ße lau­fen, bevor der Wan­der­weg wie­der abzweigt.

Jetzt geht es noch ein­mal berg­auf und die Son­ne knallt auf uns und die schwar­zen Fel­sen hin­un­ter. Genug Was­ser mit­neh­men ist Pflicht auf die­ser Wanderung! 

Santorin: Kraterrandwanderung von Fira nach Oia. Blick auf die Küste.
Blick auf Oia, Santorin.

Nach­dem wir den klei­nen Berg erklom­men haben, haben wir einen wei­ten Blick auf die land­wirt­schaft­lich genut­zen Flä­chen bei Oia. Auf der ande­ren Sei­te geht der Kra­ter­rand steil bis zum Meer hinunter.

Der Abstieg hier ist durch die klei­nen losen Stei­ne ziem­lich rut­schig und hier hät­te ich mir mei­nen Wan­der­stock gewünscht, aber nach ein paar Minu­ten haben wir es geschafft. 

Die Kirche Agios Georgios in Oia auf Santorin.

Kurz vor Oia ent­de­cken wir eine male­ri­sche wei­ße Kapel­le, dann kom­men auch schon die ers­ten Appar­te­ment­an­la­gen in Sicht.

Tei­le von Oia lie­gen genau­so am Steil­hang wie Fira, aller­dings ist hier der Kra­ter­rand nicht so hoch.

Auch hier gibt es jede Men­ge Taver­nen und Bou­ti­quen. Bei unse­rem Besuch waren jedoch die meis­ten geschlossen.

Wir suchen ein Café zum Ein­keh­ren und müs­sen neh­men, was offen hat. Lei­der ist die Qua­li­tät schlecht, die Aus­sicht ver­baut und der Preis trotz­dem exor­bi­tant hoch. Nach die­sem Erleb­nis weiß ich wie­der, war­um ich nor­ma­ler­wei­se Restau­rants ver­mei­de, die auf Goog­le schlech­ter als 4 bewer­tet sind.

Danach erkun­den wir noch ein wenig den Ort und schau­en uns die Kir­che Pana­gia Platsa­ni von aus­sen an, denn auch hier ist die Tür verschlossen.

Die Kirche Panagia Platsani in Ia auf Santorin.

Oia gefällt mir gut, auch wenn es sehr ver­schla­fen war und alles geschlos­sen hat­te. Wir las­sen uns durch das Gas­sen­ge­wirr trei­ben und schau­en in die weni­gen Bou­ti­quen, die offen hatten. 

Über­all wird gebaut, reno­viert und der wei­ße Anstrich erneu­ert, die Sai­son steht vor der Tür.

Und ganz zum Schluss fin­den wir es, unser Blau des Tages:

Blau, Weiß und Tür­kis — alles frisch gestri­chen und leuchtend!

Die Windmühle in Ia auf Santorini.

Der Kra­ter­rand­weg auf San­to­rin ist die schöns­te Tour auf der Insel und hat mich mit groß­ar­ti­gen Aus­sich­ten begeis­tert. San­to­rin ist eher herb und die schwar­zen Fel­sen, wei­ßen Dör­fer und das blaue Meer blei­ben ein­drück­lich in Erinnerung.

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Slow Travelling

Hallo, ich bin Svenja und nehme euch gerne auf meine Reisen mit!

Am liebsten bin ich mit Wanderschuhen und viel Zeit unterwegs. Slow Travelling, also langsames oder eher achtsames Reisen, ist in den letzten Jahren meine Leidenschaft geworden.

Viel lieber, als einen gehetzten Roadtrip zu absolvieren, bleibe ich eine Woche an einem Ort, um zu Fuß die Schönheit der verschiedenen Landschaften zu erwandern.

Ich finde, je mehr Zeit man an einem Ort verbringt, desto mehr kann man in seine Seele eintauchen und hat wirklich das Gefühl, da gewesen zu sein.

Ich möchte mir nicht erst hinterher auf den Fotos anschauen, wo ich eigentlich überall war. Daher reise ich auch gerne mehrfach an die gleichen Orte, weil es sich wie nach Hause kommen anfühlt, wenn ich schon weiß, wo ich wann auf welchem Markt die besten Produkte kaufen kann oder wann ich welche Wanderung am besten mache.

Ich bin kein Fan davon, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, nur damit ich zeigen kann, dass ich dort gewesen bin. Viel lieber genieße ich die Natur abseits der ausgetretenen Pfade. Wenn die Wanderung dann doch zur Sehenswürdigkeit führt, umso besser!

Ebenso lasse ich mich nicht von schlechtem Wetter oder anderen Unbequemlichkeiten abschrecken, wenn ich dafür etwas Besonderes erleben kann. Das Motto ist: erholen kann ich mich daheim!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit den Entdeckungen auf diesem Blog!

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Hi, ich bin Svenja!

Schon immer liebe ich das Reisen und Entdecken von fremden Kulturen und Landschaften. Am liebsten bin ich gemeinsam mit meiner Familie unterwegs, um tolle Abenteuer zu erleben. Mit diesem Blog möchte ich euch zeigen, welche schönen Entdeckungen man machen kann, wenn man sich genug Zeit beim Reisen läßt.