Aussichtsreiche Wanderung nach S'Estaca und zu den Miradores des Erzherzogs an Mallorcas wilder Westküste.

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S’Estaca: eine winzige Bucht, ein Kloster und alte Miradores

Abwechs­lungs­rei­che Rund­wan­de­rung von der Ermi­ta de la Tri­ni­tat über die Caló de S’Estaca zu den Mira­do­res des Erz­her­zogs.

Wir erkun­den ein altes Klos­ter, besu­chen ein win­zi­ges Fischer­dorf, spa­zie­ren qua­si durch den Gar­ten eines Hol­ly­wood­stars und erklim­men an den Fel­sen kle­ben­de Aus­sichts­punk­te, um die stei­le Küs­te zu bestaunen.

Die­ser Arti­kel wur­de am 10.05.2025 aktualisiert.

Die Miradores des Erzherzogs

Lud­wig Sal­va­tor, der Erz­her­zog, wie er in Mal­lor­ca genannt wird, hat in die­sem Teil der Insel deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen. Noch heu­te kann man auf den von ihm ange­leg­ten Pfa­den wan­dern und die schö­nen Aus­bli­cke geniessen. 

Dazu kommt, dass die­ser Teil der Insel unweg­sam und daher nicht so über­lau­fen ist, denn es kos­tet schon ein wenig Schweiß, um die Aus­sichts­punk­te zu besich­ti­gen. Der Erz­her­zog hat sich sei­ner­zeit hoch zu Roß auf den Weg gemacht, uns blei­ben nur die eige­nen Füße, wenn wir sei­ne gehei­men Wege erkun­den wollen.

Bei Vall­de­mo­s­sa sind wir eben­falls auf einem alten Reit­weg des Erz­her­zogs gewan­dert, der noch heu­te den Namen Erz­her­zogs­weg trägt und hoch auf die obers­ten Klip­pen der Steil­küs­te mit genia­len Aus­bli­cken führt.

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Hinweise zur Tour nach S’Estaca

Die­se Wan­de­rung führt von der Küs­ten­stra­ße Ma10 erst zum Klos­ter Ermi­ta de la Tri­ni­tat hin­auf, dann zum Meer hin­un­ter und wie­der hin­auf zur Stra­ße. Der Weg ist abwechs­lungs­reich, aber stel­len­wei­se in schlech­tem Zustand und es kann sehr ein­sam sein.

Ein Wort zum The­ma Sicher­heit: Wan­dern als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung ist auf den ers­ten Blick recht unge­fähr­lich. Aber auch hier lau­ern Gefah­ren, die nicht zu unter­schät­zen sind. Die meis­ten Ver­let­zun­gen beim Wan­de­run­gen pas­sie­ren durch fal­sches Schuh­werk! Ich kann es daher nicht oft genug wie­der­ho­len: Bit­te ach­tet auf eine gute Aus­rüs­tung! Dazu gehö­ren fes­te Wan­der­schu­he mit ordent­li­chem Pro­fil, ein Ers­te-Hil­fe-Pack, eine Taschen­lam­pe, Not­pro­vi­ant und aus­rei­chend Wasser!

Start­punkt ist der Park­platz El Enci­nar an der Ma10 zwi­schen Vall­de­mo­s­sa und Deià. Der Park­platz ist recht groß, daher soll­te es kein Pro­blem sein, einen Platz zu finden.

Auf dem gesam­ten Weg gibt es kei­ne Ein­kehr­mög­lich­keit, daher soll­test du unbe­dingt ein Pick­nick ein­pa­cken, wenn du die gan­ze Run­de lau­fen willst. Als Pick­nick­platz eig­net sich sehr gut das klei­ne Dorf S’Esta­ca, was auch unge­fähr auf der Hälf­te der Wan­de­rung liegt.

Auf die­ser Tour gibt es recht viel Schat­ten und in der Bucht von S’Esta­ca bei ent­spre­chen­dem Wet­ter die Mög­lich­keit zum Baden. 

Für die­je­ni­gen, die unter Höhen­angst lei­den, ist der letz­te Abschnitt ent­lang der Fel­sen der pro­ble­ma­tischs­te. Laut den Wan­der­kar­ten gibt es auch den im Anschluss beschrie­be­nen Umweg, da wir die­sen aber nicht gelau­fen sind, kann ich lei­der über etwa­ige Pro­blem­stel­len kei­ne Aus­kunft geben.

Hinweis:

Seit wir im Früh­jahr 2022 die­se Wan­de­rung gemacht haben, ist bei Goog­le Maps beim Mira­dor des Pi der Hin­weis zu sehen, dass der Aus­sichts­punkt geschlos­sen ist. Auch der kur­ze Weg vom Aus­sichts­punkt zum Park­platz ist laut Goog­le Maps und Komoot geschlos­sen. Es gibt kurz vor dem Abzweig zu dem Fel­sen­weg, der zum Mira­dor des Pi führt, die Mög­lich­keit, einen ande­ren Weg hoch zum Park­platz zu neh­men. Die dazu­ge­hö­ri­ge Komoot-Wan­de­rung fin­dest du hier: Boots­häu­ser und Mira­do­res bei S’Esta­ca — Alter­na­tiv­rou­te — Nali­blau.

3 Stunden • 7,9 km Rundweg • 470 Höhenmeter • Start auf 230m

Wegbeschreibung der Tour 

Direkt vom Park­platz bie­gen wir von der Ma10 ab und fol­gen einer klei­nen Staub­stra­ße, die sich den Berg hochschlängelt.

Kurz dar­auf kom­men wir zum ers­ten Aus­sichts­punkt, dem Mira­dor des Tudons. Eigent­lich nur eine freie Flä­che, die über eine Trep­pe zu errei­chen ist, kann man hier oben die ers­te Trink­pau­se ein­le­gen. Lei­der ist der Blick mitt­ler­wei­le etwas zuge­wach­sen, daher hal­ten wir uns hier nicht lan­ge auf.

Wei­ter geht es durch einen selt­sam auf­ge­räumt wir­ken­den Wald aus Stein­ei­chen, gespren­kelt mit gro­ßen Stein­bro­cken. Es ist sehr still hier und ab und zu sieht man Über­res­te von Köh­ler­stän­den. Frü­her nutz­te man die­se Wäl­der viel inten­si­ver als heu­te und über­all auf der Insel kann man die Spu­ren der jahr­hun­der­te­al­ten Bewirt­schaf­tung erkennen. 

Vor­bei an einem alten, zer­fal­le­nen Gehöft, von dem nur noch die Mau­ern mit­ten im Wald ste­hen, kom­men wir recht bald zur Ermi­ta de la Trinitat.

Die Ermita de la Trinitat auf Mallorca.

1624 gegrün­det und den Hei­li­gen Pau­lus und Anto­ni­us geweiht, ist die klei­ne Ein­sie­de­lei noch heu­te ein Ort der Stil­le. Immer noch leben hier drei Mön­che in der Abge­schie­den­heit und ver­kau­fen in einem klei­nen Raum reli­giö­se Souvenirs. 

Von aus­sen wirkt die Ermi­ta recht abwei­send, doch kaum betritt man den Innen­hof, hat man einen wun­der­ba­ren Aus­blick vor sich: im Vor­der­grund die klei­ne Kapel­le, dane­ben der Kräu­ter­gar­ten, dahin­ter das blaue Meer. Besich­ti­gen kann man nur die Kapel­le, wenn sie geöff­net ist, und den klei­nen Innenhof. 

Unter der Woche ist es hier oft sehr still, aber am Wochen­en­de kom­men die Mal­lor­qui­ner und nut­zen die Pick­nick­bän­ke vor der Ein­sie­de­lei und es wird recht umtriebig.

Wei­ter lau­fen wir auf dem Fahr­weg, der uns bis hin­un­ter zur Ma10 führt. Lei­der müs­sen wir jetzt ein kur­zes Stück ent­lang der Stra­ße lau­fen. Wenn es viel Ver­kehr hat, kann das recht unan­ge­nehm wer­den, denn die Stra­ße ist eng und durch die nied­ri­gen Mau­ern an der Sei­te gibt es kaum Platz aus­zu­wei­chen. Also sei bit­te vor­sich­tig, wenn du da ent­lang läufst!

Blick auf einen Aussichtsturm in der Nähe von S'Estaca, Mallorca.

Kurz dar­auf bie­gen wir von der Stra­ße ab und stei­gen durch Gär­ten hin­ab Rich­tung Küs­te. Zwi­schen­durch haben wir schö­ne Bli­cke auf die in der Land­schaft ver­streu­ten Land­häu­ser und eini­ge Türm­chen, die wohl der Erz­her­zog bau­en ließ.

Immer noch sind wir ziem­lich weit oben und kurz bevor wir durch einen Wald steil hin­ab stei­gen, haben wir einen schö­nen Blick auf das Anwe­sen S’Estaca.

Blick auf Sa Foradada, Mallorca.
Blick auf die wei­ße Vil­la S’Estaca

Der Wald, durch den wir abstei­gen, gehört schon zum Gelän­de der Vil­la. Erst kurz vor S’Esta­ca ver­lässt man die Län­de­rei­en des Anwe­sens wie­der. Wir wan­dern sozu­sa­gen die gan­ze Zeit durch den Hin­ter­hof eines Hol­ly­wood­stars. Was ich damit meine?

Der Erz­her­zog Lud­wig Sal­va­tor ließ die wei­ße Vil­la S’Esta­ca 1887 für sei­ne Gelieb­te Cata­li­na Homar errichten. 

Erbaut im mau­ri­schen-süd­ita­lie­ni­schen Stil, den der Erz­her­zog auf den lipa­ri­schen Inseln ken­nen­ge­lernt hat­te, ist die Vil­la noch heu­te eines der mar­kan­tes­ten Anwe­sen auf der Insel. 

In den 90ern erwarb der Schau­spie­ler Micha­el Dou­glas die Vil­la und ließ grö­ße­re Umbau­ten vor­neh­men. Zum Anwe­sen gehö­ren heu­te meh­re­re Gäs­te­häu­ser, ein Wein­gut und eines der Som­mer­häu­ser an der Cala S’Esta­ca, wo wir pick­ni­cken wollen. 

Das Anwesen S'Estaca auf Mallorca.

Nach einem etwas fla­che­ren Stück, das uns hin­ter der Vil­la ent­lang­führt, kom­men wir zu der klei­nen Ser­pen­ti­nen­stras­se, die nach S’Esta­ca hinunterführt. 

Die win­zi­ge Sied­lung, die sich an die Fel­sen schmiegt, besteht aus 20 klei­nen Stein­häu­sern, die frü­her von Fischern bewohnt wurden. 

Die Fischer von S’Esta­ca gal­ten als die bes­ten der gan­zen Insel und das Dorf war lan­ge Zeit nur per Boot zu errei­chen. Die abge­schie­de­ne Lage, die wir heu­te so pit­to­resk fin­den, führ­te damals dazu, dass die Ein­woh­ner vor allem vom Schmug­gel leb­ten. In der Steil­küs­te der Tra­m­un­ta­na fin­den sich vie­le Höh­len, in denen sich die Schmug­gel­wa­re gut ver­ste­cken ließ.

Boothäuser und kleiner Hafen an der Calò S'Estaca.

Die enge Gas­se mit vie­len Trep­pen win­det sich zwi­schen den Häus­chen hin­un­ter zum klei­nen Hafen, der fast voll­stän­dig von Fel­sen ein­ge­schlos­sen ist. Eini­ge Boots­häu­ser sind in die Fel­sen gebaut, und stei­le Ram­pen füh­ren zum Was­ser, das tür­kis­grün glit­zert und zu einer Pau­se ein­lädt. Im Som­mer kann man in der Bucht schön schwim­men, aber Ach­tung: es hat sehr vie­le See­igel in den Fel­sen, manch­mal sind auch Qual­len ein Problem.

Die Sommersiedlung S'Estaca an Mallorcas Westküste.

Viel Platz ist hier nicht, und wir haben Mühe, einen schö­nen (und vor allem ebe­nen) Platz für das Pick­nick zu fin­den. Schließ­lich las­sen wir uns mit­ten auf der Trep­pe mit Blick auf den Hafen nie­der. Da wir allei­ne hier sind, stört das abso­lut niemanden!

Die Häu­ser wer­den heu­te vor allem als Wochen­end- oder Som­mer­häu­ser genutzt. Nur Anwoh­ner dür­fen die stei­le Stra­ße nut­zen, für alle ande­ren heißt es noch heu­te, ent­we­der per Boot oder zu Fuß hier­her zu kommen.

Nach einer aus­ge­dehn­ten Pau­se machen wir uns dar­an, alles wie­der hoch zu stei­gen, was wir vor­hin hin­un­ter geklet­tert sind. 

Zuerst auf der klei­nen Stra­ße, dann bie­gen wir ab und lau­fen im Wald an der Küs­te ent­lang. Sehr steil ist es hier und nach einer Wei­le geht es mäch­tig nach oben. 

In Ser­pen­ti­nen führt der Weg im lich­ten Wald die Steil­küs­te hin­auf. Ich fin­de es jedes Mal auf Neue erstaun­lich, wo es hier auf Mal­lor­ca über­all Wege gibt. Aber klar, auf einer seit Jahr­hun­der­ten bewohn­te Insel haben sich die Men­schen fast jede Ecke erschlos­sen, so unweg­sam sie auch sein mochte.

Steile Pfade auf der Rundwanderung zur Ermita de la Trinitat.

Im wei­te­ren Ver­lauf des Weges stei­gen wir bis kurz unter­halb der Stra­ße hin­auf. Der Weg führt durch Wald, ist schat­tig und kühl und ab und zu glit­zert das blaue Meer durch die Blätter.

Der zerfallene Mirador des Guix in Mallorca.

Zwi­schen­durch kom­men wir an zwei alten Aus­sichts­punk­ten, den Mira­do­res des Erz­her­zogs vor­bei. Lei­der ist der Blick meist zuge­wach­sen und die Aus­sichts­punk­te lie­gen jetzt im Wald und sind sozu­sa­gen ihres Amtes enthoben.

Eine schma­le Brü­cke über eine Kluft führt zum Mira­dor des Guix. Einst eine klei­ne Ein­sied­ler­klau­se, bie­tet er nach einem Blitz­schlag in den 70er Jah­ren einen jäm­mer­li­chen Anblick. Wie scha­de, dass das damals mit viel Lie­be zum Detail erbau­te Türm­chen immer mehr verfällt. 

Hier gabelt sich der Weg: nach rechts führt der Weg ent­lang der Fel­sen zum Mira­dor des Pi. Falls die­ser Weg gesperrt sein soll­te, muss man den lin­ken Weg wählen. 

Wir neh­men den Weg ent­lang der Fel­sen und die­ser Teil ist defi­ni­tiv nichts für Men­schen mit Höhen­angst. Mei­ner Schwes­ter wird schon schlecht, wenn sie nur das Bild anschaut…

Der schma­le Pfad führt recht eben ein Weil­chen an den Fel­sen ent­lang und eröff­net tol­le Bli­cke auf das Stück Steil­küs­te, das wir seit unse­rem Auf­bruch in S’Esta­ca hin­auf­ge­klet­tert sind. 

Stel­len­wei­se ist der Weg etwas aus­ge­schwemmt und ich bin froh um mei­nen Wan­der­stock, der mir doch etwas mehr Sicher­heit verleiht. 

Wanderpfad unterhalb der Felswand auf der Runde um die Calò S'Estaca.

Und dann, kurz vor dem End­punkt der Wan­de­rung, kom­men wir zu mei­nem per­sön­li­chen High­light: dem Mira­dor des Pi.

Mirador des Pi in der Nähe von Dèià.

Was für ein gran­dio­ser Aussichtspunkt! 

Sogar mein Blau des Tages fin­de ich hier!

Ein­mal mehr zol­le ich dem Erz­her­zog mei­nen Respekt, der die Schön­heit die­ser Insel erkannt und der Nach­welt solch ein Geschenk hin­ter­las­sen hat. 

Manch­mal wird die­ser Aus­sichts­punkt auch Mira­dor ‘es Corb genannt und es ist wirk­lich scha­de, dass die gan­ze Gegend dem Ver­fall preis­ge­ge­ben ist. Der Weg ent­lang der Fel­sen und um den Aus­sichts­punkt her­um ist ver­lot­tert und stel­len­wei­se gefähr­lich, was wohl der Grund für die momen­ta­ne Sper­rung ist.

Nach dem Mira­dor des Pi ist es nur noch ein kur­zer Auf­stieg auf eben­falls ver­lot­ter­ten Trep­pen bis zum Parkplatz. 

Zum Abschluss die­ses schö­nen Tages gibt es noch einen Beloh­nungs-Ape­rol in einem klei­nen Café in Deià, bevor wir nach Vall­de­mo­s­sa zum Abend­essen zurück fahren. 

Nach einer klei­nen Erho­lungs­pau­se im Hotel gehen wir in unse­rem Lieb­lings­re­stau­rant La Posa­da essen. Der sym­pa­thi­sche Besit­zer Temel spricht deutsch und geht auch ger­ne auf Son­der­wün­sche ein. Das Lokal ist kusche­lig und das Essen her­vor­ra­gend. Im Som­mer kann man zwi­schen den alten Mau­ern draus­sen sit­zen und hat einen wun­der­ba­ren Blick über das Tal von Vall­de­mo­s­sa. Eine Reser­vie­rung ist immer ange­ra­ten und geht ein­fach per Tele­fon oder email über die Web­sei­te des Restau­rants La Posa­da.

Übersichtskarte

Die GPS-Daten gibt es bei Komoot:
Boots­häu­ser und Mira­do­res bei S’Esta­ca — Naliblau

Wanderung nach S'Estaca auf Mallorca - Karte Komoot - Naliblau

Wandern auf Mallorca

Lust auf noch mehr Mallorca-Wanderungen? 

Wir waren eine Woche im Umland von Vall­de­mo­s­sa Wan­dern und haben die Ser­ra de Tra­m­un­ta­na zu Fuß erkundet. 

Mehr dazu gibt es in mei­nem Bei­trag über Wan­dern auf Mal­lor­ca.

Valldemossa: spektakuläre Wanderung auf den alten Reitwegen des Erzherzogs Ludwig Salvator auf Mallorca. Grandioser Blick auf das Meer.

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Slow Travelling

Hallo, ich bin Svenja und nehme euch gerne auf meine Reisen mit!

Am liebsten bin ich mit Wanderschuhen und viel Zeit unterwegs. Slow Travelling, also langsames oder eher achtsames Reisen, ist in den letzten Jahren meine Leidenschaft geworden.

Viel lieber, als einen gehetzten Roadtrip zu absolvieren, bleibe ich eine Woche an einem Ort, um zu Fuß die Schönheit der verschiedenen Landschaften zu erwandern.

Ich finde, je mehr Zeit man an einem Ort verbringt, desto mehr kann man in seine Seele eintauchen und hat wirklich das Gefühl, da gewesen zu sein.

Ich möchte mir nicht erst hinterher auf den Fotos anschauen, wo ich eigentlich überall war. Daher reise ich auch gerne mehrfach an die gleichen Orte, weil es sich wie nach Hause kommen anfühlt, wenn ich schon weiß, wo ich wann auf welchem Markt die besten Produkte kaufen kann oder wann ich welche Wanderung am besten mache.

Ich bin kein Fan davon, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, nur damit ich zeigen kann, dass ich dort gewesen bin. Viel lieber genieße ich die Natur abseits der ausgetretenen Pfade. Wenn die Wanderung dann doch zur Sehenswürdigkeit führt, umso besser!

Ebenso lasse ich mich nicht von schlechtem Wetter oder anderen Unbequemlichkeiten abschrecken, wenn ich dafür etwas Besonderes erleben kann. Das Motto ist: erholen kann ich mich daheim!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit den Entdeckungen auf diesem Blog!

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Hi, ich bin Svenja!

Schon immer liebe ich das Reisen und Entdecken von fremden Kulturen und Landschaften. Am liebsten bin ich gemeinsam mit meiner Familie unterwegs, um tolle Abenteuer zu erleben. Mit diesem Blog möchte ich euch zeigen, welche schönen Entdeckungen man machen kann, wenn man sich genug Zeit beim Reisen läßt.

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